Moritz Fuchsbrauner (1886–1942)
Persönliche Daten
Familienverhältnisse
Ehefrau: Jachet Fuksbrauner (Warschau ‹Warszawa / Варшава›, Königreich Polen, de facto Russland [Warszawa, Polen] 27. Februar 1891 – Ghetto Izbica, Generalgouvernement [Polen] nach dem 9. April 1942, ermordet): Hausfrau
Sohn: Leo Fuksbrauner (Wien 8. September 1913 – Konzentrationslager Mauthausen, Oberösterreich 3. Juli 1942, ermordet)
Sohn: Heinrich Fuksbrauner (Wien 19. August 1925 – Ghetto Izbica, Generalgouvernement [Polen] nach dem 9. April 1942, ermordet)
Biographie
Moritz Fuchsbrauner, von Beruf Lackierer, schloss sich der anarchistischen Bewegung um Rudolf Großmann alias Pierre Ramus (1882–1942) an und war seit 1919 Mitglied des »Bundes herrschaftsloser Sozialisten«. Er unterhielt aber 1919 auch Kontakte zum anarchistischen Kreis um Karl F. Kocmata (1890–1941), mit dem er jedoch 1921 brach.
Vom 21. Mai 1921 bis zum 8. Jänner 1926 war Moritz Fuchsbrauner Mitinhaber der Offenen Handelsgesellschaft »Rothblatt & Fuchsbrauner, Erzeugung von Wachspolituren, Appreturen und Schuhpasten« in Wien 2., Handelskai 206. Danach war er bis 1934 als Schuhpastenerzeuger beziehungsweise ab 1929 als Erzeuger chemischer Präparate in Wien 2., Hillerstraße 6, tätig und wohnhaft in Wien 2., Stuwerstraße 39.
Moritz Fuchsbrauner wurde von den Nationalsozialisten von seiner letzten Meldadresse in Wien 2., Krummbaumgasse 6/12, am 8. April 1942 in ein unbekanntes Lager im Generalgouvernement [Polen] deportiert und ermordet.
Mitarbeiter*innen an Periodika
- Erkenntnis und Befreiung (Wien / Wien – Graz / Graz – Wien – Ludwigshafen / Wien – Graz) 1919
- Revolution! (Wien / Wien – Leipzig – Berlin / Wien – Berlin) 1919
Kategorien
Adresse(n)
- Wien 2., Stuwerstraße 39 (Wohnadresse 1929)
- Wien 2., Krummbaumgasse 6/12 (Wohnadresse 1942)
Karte
Autor / Version / Copyleft
Autor: Reinhard Müller
Version: Oktober 2026
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