Ernst Viktor Zenker (1865–1946)
Persönliche Daten
Familienverhältnisse
Vater: Johann Nepomuk Zenker (Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 16. März 1806 – Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 13. Juli 1891), Sohn einer Gastwirtin und eines Gastwirtes: Oberaufseher der Finanzwache, Gemeinderat, dann Gastwirt; Heirat in Postelberg (Böhmen [Postoloprty, Tschechien]) am 4. Juni 1851 mit:
Mutter: Theresia Zenker, geborene Quitt (Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 16. August 1827 – Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 20. Februar 1917), Tochter einer Bäuerin und eines Bauern: Gastwirtin
Schwester: Marie Elisabeth Zenker (Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 26. März 1852 – ?)
Schwester: Theresia Anna Zenker, seit 30. September 1878 verheiratete Henčl (Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 8. Dezember 1853 – ?)
Schwester: Luitgard Josefa Zenker, seit 19. Oktober 1889 verheiratete Hutschenreiter (Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 17. Juni 1855 – ?)
Schwester: Ludmilla Franziska Zenker (Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 11. März 1857 – ?)
Schwester: Aloisia Johanna Zenker (Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 29. August 1859 – ?)
Bruder: Viktor Johann Wenzl Zenker (Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 15. November 1861 – Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 3. November 1864)
Bruder: Ernest Karl Zenker (Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 18. August 1863 – Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien] 9. Dezember 1863)
Ehe: in Pozsony / Preßburg (Ungarn [Bratislava, Slowakei]) am 16. April 1894 mit »Elise« Elisabeth Henriette Victoria Majer, seit 1893 adoptierte Majer-Muth; verheiratete Wallach (Wien 18. November 1864 – ?), Tochter einer Hausfrau und eines Oberinspektors: Hausfrau, später Inhaberin einer chemischen Putzerei; 1918 geschieden; sie war in erster Ehe, Wien, am 29. September 1883, mit dem Juristen Karl Gustav Wallach (Lemberg, Galizien und Lodomerien [Lwiw ‹Львів›, Ukraine] 15. Juli 1857 – ?) verheiratet
Stieftochter: Elise Mathilde Wallach, seit 1. November 1906 verheiratete Herrlein (Wien 7. August 1884 – Wien 9. Oktober 1962): bei der Hochzeit fungierte Ernst Viktor Zenker als Beistand
Sohn: ungetaufter Knabe, genannt Hans Zenker (Wien 15. Dezember 1894 – Wien 3. Jänner 1895): verstorben an den Fraisen
Tochter: Ernestine Henriette Therese Marie Zenker, seit 20. Jänner 1914 verheiratete und seit 12. Februar 1920 geschiedene Schilling, seit 7. März 1920 verheiratete Zoref (Wien 23. Mai 1896 – ?)
Lebensgefährtin: 1918 bis 1919 Olga Misař, geborene Popper, verheiratete Misař (Wien 11. Dezember 1876 – Enfield [Enfield Town], England, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland 8. Oktober 1950): Frauenrechtlerin, Schriftstellerin, Übersetzerin, Pazifistin; Anarchistin
Lebensgefährtin: ab 1920 Emma Löwenstamm (Nachod, Böhmen [Náchod, Tschechien] 1. Juli 1879 – Prag, Protektorat Böhmen und Mähren [Praha, Tschechien] 9. Jänner 1941): Malerin und Grafikerin
Biographie
Ernst Viktor Zenker, Sohn einer Gastwirtin und eines pensionierten Oberaufsehers der Finanzwache und Gemeinderates und nunmehrigen Gastwirts, besuchte die Volksschule in Postelberg (Böhmen [Postoloprty, Tschechien]) und erhielt Privatunterricht. Ab 1877 besuchte er das Gymnasium in Komotau (Böhmen [Chomutov, Tschechien]), wo er 1885 die Reifeprüfung ablegte. Nach seinem Jahr als Einjährig-Freiwilliger in Linz an der Donau (Oberösterreich) und Theresienstadt (Böhmen [Terezín, Tschechien]) übersiedelte er im Oktober 1886 nach Wien und studierte hier an der Universität Philosophie, Germanistik und Sprachen (Sanskrit, Gotisch, Angelsächsisch). Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich zunächst als Lehrer in einem Militärvorbereitungs-Institut, musste dann aber seine Dissertation über »Wilhelm Meisters Lehrjahre« von Johann Wolfgang Goethe (1749–1832) 1889 aus finanziellen Gründen abbrechen. Ab Jänner 1889 arbeitete Zenker als freier Schriftsteller. Er war von 1889 bis 1890 als Lokalredakteur, dann als Kunstkritiker bei der »Oesterreichischen Volks-Zeitung« (Wien) angestellt. 1891 wurde er Zentralsekretär des »Vereins zur Abwehr des Antisemitismus« und gab vom April 1892 bis zu deren Einstellung im Juni 1896 dessen Zeitung »Freies Blatt. Organ zur Abwehr des Antisemitismus« (Wien) heraus, wobei er bis Juli 1893 auch als Redakteur fungierte. Es waren dies die Jahre seiner intensiven Beschäftigung mit dem Anarchismus. Zwei Jahre nach dem Tod seines Vaters wurde er vom ungarischen Kaufmann Tóbiás Lurya (1843–1927) adoptiert, wodurch er als »Lurya-Zenker« ungarischer Staatsbürger wurde; erst 1901 wurde er unter dem Familiennamen »Zenker« wieder österreichischer Staatsbürger. 1893 wurde Zenker Mitglied der Wiener Freimaurerloge »Humanitas« und gründete 1896 die Freimaurerloge »Pionier«, bei der er Stuhlmeister war; 1902 fungierte er als Vertreter der österreichischen Logen auf dem Ersten Internationalen Freimaurer-Kongress in Genf / Genève / Ginevra (Kanton Genf, Schweiz), zog sich danach aber zurück und trat später aus seiner Loge aus. Als das »Freie Blatt« eingestellt werden musste, erhielt Zenker 1896 eine Anstellung bei der renommierten Tageszeitung »Neue Freie Presse« (Wien), wo er zunächst für kommunale Politik zuständig war. 1899 gab er seine Stellung auf und gab vom Jänner bis Februar 1900 die Zeitung »Die sociale Reform. Halbmonatschrift für sociale Wissenschaft, Gesetzgebung und Praxis« (Wien) heraus, von der allerdings nur drei Nummern erschienen. 1900 wurde er Gesellschafter und Mitherausgeber der kurz zuvor gegründeten Zeitung »Die Wage. Eine Wiener Wochenschrift« (Wien), die er, in finanzielle Nöte geraten, 1902 verkaufen musste. Im Jänner 1902 gründete er gemeinsam mit seiner Ehefrau die Offene Handelsgesellschaft »E. V. Zenker & Cie., Handel mit Papier und Drucksorten«, seit 1904 ergänzt um eine Buch- und Kunstdruckerei, die erst im Juni 1907 aus dem Handelsregister gelöscht wurde. 1902 erkrankte Zenker schwer und widmete sich dem Studium der japanischen und chinesischen Sprache wie Kultur. Von 1906 bis 1919 leitete er als Präsident den »Eherechtsreformverein«. 1907 kandidierte er – ohne Erfolg – als Parteiloser bei den ersten allgemeinen Wahlen für den 3. Wiener Bezirk. 1907 konnte er »Die Wage« (Wien) wieder zurückkaufen, die er dann bis 1917 als alleiniger Herausgeber und Chefredakteur leitete. Außerdem gab er vom Juni 1907 bis Februar 1908 die Zeitung »Der Kämpfer. Radikales Wochenblatt« (Wien) heraus. Dass er nach wie vor Interesse am Anarchismus hegte, zeigt seine Gedenkrede auf spanischen Pädagogen und anarchistischen Märtyrer Francisco Ferrer (1859–1909), welche er am 17. November 1909 hielt und anlässlich derer er wegen Herabwürdigung der katholischen Geistlichkeit und Kirche angeklagt, am 19. Mai 1910 jedoch vom Geschworenengericht Prag (Böhmen [Praha, Tschechien]) freigesprochen wurde.1 1911 kandidierte er erneut, diesmal als Deutschfortschrittlicher für den 4. Wiener Bezirk, und wurde mit Wirkung vom 17. Juli 1911 in den Reichsrat gewählt; vom »Deutschen Nationalverband«, dem er danach beitreten wollte, wurde er abgewiesen, weshalb er zunächst fraktionslos war, sich 1913 aber dem von ihm mitgegründeten »Klub der deutschen Demokraten« und 1917 der »Deutschfreiheitlichen Vereinigung« anschloss. Parteimäßig gehörte er ab 1911 der »Wirtschaftspolitischen Reichspartei« und ab 1913 der »Deutschen Freiheitspartei« an. 1914 bezog er ein Haus im Tullnerfeld (Niederösterreich) nahe Wien. Im Herbst 1914 reiste er an die Ostfront, und seit 1916 arbeitete er als Fähnrich, später als Leutnant des Landsturms im Kriegsarchiv und Kriegspressequartier. So studierte er 1916 die wirtschaftlichen Verhältnisse im eben von Österreich eroberten Montenegro. Da Zenker kein Abgeordnetengehalt bezog – der Reichsrat musste im März 1914 wegen Arbeitsunfähigkeit des Parlaments geschlossen werden und trat seither nicht mehr zusammen –, musste er 1917 die Zeitung »Die Wage« erneut verkaufen und übersiedelte 1918 wieder nach Wien. 1917 war er Mitgründer und bis 1918 Präsident der »Organisation der Wiener Presse«, einer freien Journalistengewerkschaft. Vom März 1918 bis Juni 1919 gab er als Chefredakteur die Zeitschrift »Der Wiederaufbau. Wochenschrift für volkswirtschaftliche soziale und kulturelle Erneuerung« (Wien) heraus. Vom 21. Oktober 1918 bis zum 16. Februar 1919 war er Mitglied der Provisorischen Nationalversammlung für die von ihm gegründete »Radikaldemokratische Unabhängigkeitspartei«, deren Obmann er war. Bei den Neuwahlen 1919 kandidierte er für die von ihm gegründete »Demokratische Mittelstandspartei« erneut, unterlag aber seinem direkten Gegenkandidaten Otto Bauer (1881–1938). Für diese Partei kandidierte auch seine damalige Lebensgefährtin Olga Misař (1876–1950), später eine bekannte Anarchistin.
Im Dezember 1919 kehrte Ernst Viktor Zenker in die Tschechoslowakei zurück. Damit endete das Kapitel Österreich in seinem Leben. Er zog sich im Februar 1920 nach Bedřichov / Friedrichswald (Tschechoslowakei [Bedřichov (okres Jablonec nad Nisou), Tschechien]) bei Jablonec nad Nisou zurück, driftete ins radikal deutschnationale Lager ab und gab von 1920 bis 1923 die Zeitschrift »Demokratie. Eine Halbmonatsschrift für deutsche Kultur« (Gablonz [Jablonec nad Nisou]) heraus, die von 1924 bis 1937 unter dem Titel »Freie Welt. Eine Halbmonatsschrift für deutsche Kultur« fortgesetzt wurde.
Ernst Viktor Zenker und der Anarchismus
Ernst Viktor Zenker wurde, wie im Kapitel »Der Pionier Ernst Viktor Zenker« dargestellt, mit seinem Buch »Der Anarchismus. Kritische Geschichte der anarchistischen Theorie« zu einem Pionier der Anarchismusforschung im deutschen Sprachraum.2 Mit den anarchistischen Bewegungen selbst hatte er allerdings nichts zu tun, wenn man von einer kurzen Episode im Jahr 1919 absieht.3 Dies war wohl auf den Einfluss seiner damaligen Lebensgefährtin, der Wiener Pazifistin Olga Misař (1876–1950),4 zurückzuführen, die sich 1919 dem »Bund herrschaftsloser Sozialisten« angeschlossen hatte. Bereits am 23. Februar 1919 referierte Zenker – allerdings als Vertreter des »Bundes der geistig Tätigen« – bei der zweiten Protestversammlung der Arbeiter, Soldaten, Sozialisten und Antimilitaristen »Gegen jeglichen Wehrzwang und somit auch gegen das neue Wehrgesetz«, welche im Festsaal des Restaurants »Ottakringerbräu« (Alois Küß) in Wien 13., Auhofstraße 1, stattfand. Am 2. April 1919 fand im Café »City« in Wien 1., Werdertorgasse 3, die Gründungsversammlung der »Anarchistischen Vereinigung der geistigen Arbeiter ›Freiheit‹« statt. Bei der Wahl des Ausschusses wurde Zenker zum Vorsitzenden gewählt, Olga Misař (1876–1950) und Rudolf Großmann alias Pierre Ramus (1882–1942) zu Stellvertretern, Kurt Sonnenfeld (1893–1938) zum Schriftführer und Robert Bodanzky alias Danton (1879–1923) zum Kassier. Im Rahmen dieser Funktion trat Ernst Viktor Zenker mehrfach als Redner auf:
- 17. Mai 1919: Veranstaltung des »Bundes herrschaftsloser Sozialisten« im Café »Stallburg« (Emil Mauer) in Wien 1., Habsburgergasse 9, unter dem Pseudonym »Urtica« über »Der Staat und die Gesellschaft«;
- 21. Mai 1919: im Rahmen der Bildungsvorträge für die Volkswehr in der Bildungsschule im Kasino der Kleinen Breitenseer Kaserne [seit 1967 Biedermann-Huth-Raschke-Kaserne, heute Bahai Center Austria] in Niederösterreich [zu Wien 14.], Maroltingergasse 2, über »Trennung von Kirche und Staat«;
- 21. Mai 1919: Veranstaltung der »Anarchistischen Vereinigung der geistigen Arbeiter ›Freiheit‹« im Café »City« in Wien 1., Werdertorgasse 3, über »Der Gewaltfriede und unsere Stellungnahme«;
- 28. Mai 1919: Veranstaltung der »Anarchistischen Vereinigung der geistigen Arbeiter ›Freiheit‹« im Café »City« in Wien 1., Werdertorgasse 3, Diskussion mit Rudolf Großmann alias Pierre Ramus (1882–1942) über »Der Gewaltfriede und unsere Stellungnahme«;
- 29. Mai 1919: Demonstrationsversammlung des »Eherechtsreformvereins« für die Eherechtsreform, für die Einführung der obligatorischen Zivilehe und für die Trennung von Kirche und Staat in der Volkshalle des Wiener Rathauses in Wien 1., Rathausplatz 1; anschließend Demonstrationszug zum Parlamentsgebäude in Wien 1., Franzensring [Dr.-Karl-Renner-Ring 3], weiter über die Ringstraße zum Schwarzenbergplatz, Wien 1., wo Ernst Viktor Zenker, der Landeshauptmann von Niederösterreich und Mitglied der Konstituierenden Nationalversammlung Albert Sever (1867–1942) sowie der Lehrer und Freidenker Franz Ronzal (1873–1961) sprachen;
- 6. Juni 1919: Veranstaltung der »Anarchistischen Vereinigung der geistigen Arbeiter ›Freiheit‹« im Café »City« in Wien 1., Werdertorgasse 3, Diskussion mit Rudolf Großmann alias Pierre Ramus (1882–1942) über »Der Gewaltfriede und unsere Stellungnahme«;
- 1. Juli 1919: Protestversammlung des »Bundes herrschaftsloser Sozialisten«, 10. Bezirk, unter dem Vorsitz von Ernst Viktor Zenker im Gasthaus »Eichensäle« (Leopold Bauer) in Wien 10., Favoritenstraße 71, gegen die Nichtzulassung von Rudolf Großmann alias Pierre Ramus (1882–1942) zur Reichskonferenz der Arbeiterräte am 30. Juni 1919;
- 9. Juli 1919: Veranstaltung der »Anarchistischen Vereinigung der geistigen Arbeiter ›Freiheit‹« im Café »City« in Wien 1., Werdertorgasse 3, Einleitung von Ernst Viktor Zenker zur anschließenden Diskussion über »Was sind die Arbeiterräte und was sollen sie sein?«;
- 21. Juli 1919: Veranstaltung des neugegründeten »Föderativen Aktionskomitees des Bundes herrschaftsloser Sozialisten ›Erkenntnis und Befreiung‹« im Gasthaus »Eichensäle« (Leopold Bauer) in Wien 10., zur Feier des Generalstreiks und zur Bekundung unserer internationalen Solidarität; Referenten: Rudolf Großmann alias Pierre Ramus (1882–1942), Konrad Hofer (1884–1952), Olga Misař (1876–1950), Karl Prütz, Ernst Viktor Zenker und andere;
- 19. August 1919: Veranstaltung des »Bundes herrschaftsloser Sozialisten« in der Volkshalle des Wiener Rathauses in Wien 1., Rathausplatz 1, zum Schutz der Republik gegen die Wiederkehr des Monarchismus; Referenten: Viktor Krüger (1883–1963), Robert Bodanzky alias Danton (1879–1923), Konrad Hofer (1884–1952), Karl F. Kocmata (1890–1941), Arbeiterrat Emil Mikas (um 1888–1978), Karl Prütz, Anton Martinelli (1873–1960) und Rudolf Großmann alias Pierre Ramus (1882–1942); ursprünglich waren auch noch Olga Misař (1876–1950) und Ernst Viktor Zenker als Redner angekündigt.
Damit hatte sich die Tätigkeit von Ernst Viktor Zenker als Obmann der »Anarchistischen Vereinigung der geistigen Arbeiter ›Freiheit‹« und als Anarchist im Umfeld des »Bundes herrschaftsloser Sozialisten« erledigt. Im Dezember 1919 kehrte er in die Tschechoslowakei zurück, womit dieser kurze Ausflug in die anarchistische Bewegung sein endgültiges Ende fand.
Publikationen
Bücher und Broschüren
Geschichte der Wiener Journalistik. Ein Beitrag zur deutschen Culturgeschichte von E. V. Zenker. Wien – Leipzig: Wilhelm Braumüller, k. u. k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1892–1893, 2 Bände:
[1. Band]: Geschichte der Wiener Journalistik von den Anfängen bis zum Jahre 1848. Ein Beitrag zur deutschen Culturgeschichte von E. V. Zenker. Mit einem bibliographischen Anhang. Wien – Leipzig: Wilhelm Braumüller, k. u. k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1892, XI, 159 S.
2. Band: Geschichte der Wiener Journalistik während des Jahres 1848. Ein Beitrag zur deutschen Culturgeschichte von E. V. Zenker. Wien – Leipzig: Wilhelm Braumüller, k. u. k. Hof- und Universitäts-Buchhändler 1893, XIII, 159 S.Mysticismus, Pietismus, Antisemitismus am Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Cultur-philosophische Studie von Ernst Victor Zenker. Wien: Verlag des »Freien Blattes« 1894 (= Collection des »Freien Blattes«. 2.), V, 88 S.
Der Anarchismus. Kritische Geschichte der anarchistischen Theorie. Von E. V. Zenker. Jena: Gustav Fischer 1895, XIII, 258 S. Erschien unter dem Autorennamen: E. V. Zenker.
b) Der Anarchismus. Kritische Geschichte der anarchistischen Theorie. Von E. V. Zenker. Mit einem Anhang: Pierre Joseph Proudhon. (Lizenzausgabe.) Frankfurt am Main: Sauer & Auvermann 1966, XIII, 258 S. Reprint der Ausgabe Jena 1895. Betrifft unter anderem Pierre-Joseph Proudhon (1809–1865).
c) Der Anarchismus. Kritische Geschichte der anarchistischen Theorie. Von E. V. Zenker. Berlin: Libertad-Verlag 1979, XII, 258 S. Reprint der Ausgabe von 1895.
d) Der Anarchismus. Kritische Geschichte der anarchistischen Theorie. Von E. V. Zenker. Berlin: Rixdorfer Verlagsanstalt 1984, XII, 258 S. Reprint der Ausgabe von 1895.
A) Anarchism. A criticism and history of the anarchist theory. By E. V. Zenker. New York / London: G. P. Putnam’s sons / The Knickerbocker Press 1897, xiii, 323 S. Englisch: Anarchismus. Eine Kritik und Geschichte der anarchistischen Theorie.
Ab) Anarchism. A criticism and history of the anarchist theory. By E. V. Zenker. Translated from the German. London: Methuen & Co. 1898, xii, 271, 40 S. Erschien unter dem Autorennamen: E. V. Zenker. Britische Ausgabe.
B) Анархизм. История и критика анархических учений. Перевод с немецкого. [/] Э[рнст] В[иктор] Ценкер. Москва [Moskau]: »Свободная мысль« 1906, VIII, 254 S. Russisch: Anarchismus. Geschichte und Kritik der anarchistischen Lehre. Übersetzt aus dem Deutschen.Ein Wort an die Kleingewerbetreibenden. Separat-Abdruck aus dem »Freien Blatt«. Nr. 194, vom 22. December 1895. Wien: Im Selbstverlage des Verfassers 1895, 7 S. Anonym erschienen.
Freimaurerei und Socialreform. Gedanken eines Frmr... über die sociale Frage. Ein Vortrag von Br... E. V. Zenker. Mscpt. Für Bbr... Frmr.... Wien: Reisser & Werthner 1895, 16 S. Für Bbr... Frmr...: Für Bundesbrüder Freimaurer.
Die Wiener Revolution 1848 in ihren socialen Voraussetzungen und Beziehungen von Von Ernst Victor Zenker. Wien – Pest – Leipzig: A. Hartleben’s Verlag 1897, X, 296 S. Enthält: Die socialen Verhältnisse vor Ausbruch der Revolution. – Die landwirthschaftlichen Verhältnisse. – Die Lage des Gewerbes. – Die Lage der Arbeiterclasse. – Die socialen Ereignisse der Revolution bis hin zur Octoberrevolution.
Geschichte der Journalistik in Österreich. Verfasst aus Anlass der Weltausstellung Paris 1900 von Ernst Victor Zenker. Mit einem Vorworte von Ferdinand von Saar, Obmann des Special-Comités der Presse. Wien: Druck und Verlag der k. k. Hof- und Staatsdruckerei 1900, VII, 101 S. Vorwort: Ferdinand von Saar (1833–1906). Enthält auch Ferdinand von Saar: Vorwort, S. V–VII.
A) Histoire du journalisme en Autriche. À l’occasion de l’Exposition universelle de 1900. Avec une préface de Ferdinand de Saar. Vienne [Wien]: Imprimerie impériale royale de la cour et de l’état 1900, VII, 99 S. Erschien unter dem Autorennamen: Ernest Victor Zenker. Vorwort: Ferdinand von Saar (1833–1906).Reform des Parlamentarismus von Ernst Victor Zenker. Wien: Verlag der »Wage« 1902, 93 S.
Die Gesellschaft. Von Ernst Victor Zenker. Berlin: Druck und Verlag von Georg Reimer 1899–1903, 2 Bände:
1. Band: Natürliche Entwicklungsgeschichte der Gesellschaft. Berlin: Druck und Verlag von Georg Reimer 1899, VII, 232 S.
2. Band: Die sociologische Theorie. Berlin: Druck und Verlag von Georg Reimer 1903, IX, 134 S.Bibliographie zu einer Allgemeinen Geschichte des Zeitungswesens. Von Ernst Victor Zenker. Wien: Verlag von E. V. Zenker & Cie. 1904, IX, 57 S.
Soziale Ethik. Von Ernst Victor Zenker. Leipzig: Georg H. Wigand Verlag [1905], XI, 283 S.
Catilina. Eine zeitgemäße Geschichtsstudie. Von Ernst Victor Zenker Wien: Verlag »Der Kämpfer« 1907, 30 S. Betrifft Lucius Sergius Catilina (108–62 v. Chr.).
Kirche und Staat unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse in Österreich. Von Ernst Victor Zenker. Wien – Leipzig: A. Hartleben’s Verlag 1909, XII, 211 S.
Die Regierung und die Volkswünsche. Rede von Ernst Victor Zenker. Wien: C. & L. Schwabe 1912, ? S.
Über den Ursprung der japanischen Sprache. [/] E. V. Zenker. Wien: Im Selbstverlage des Verfassers 1913, 135 S.
Der Parlamentarismus, sein Wesen und seine Entwicklung. Von Ernst Viktor Zenker. Wien – Leipzig: A. Hartleben’s Verlag 1914, VI, 198 S.
Soziale Moral in China und Japan. Von Ernst Viktor Zenker. München – Leipzig: Duncker & Humblot [1914] (= Schriften des Sozialwissenschaftlichen Akademischen Vereins in Czernowitz. 4.), 42 S.
Die nationale Organisation Oesterreichs von E. V. Zenker, Mitglied des österr. Reichsrates. Berlin: C. A. Schwetschke & Sohn [1916] (= Kriegspolitische Einzelschriften. 5.), 63 S. Erschien unter dem Autorennamen: E. V. Zenker.
Auszug aus den im Juli 1917 gehaltenen Reden der Herren Reichsratsabgeordneten Professor Dr. Josef Redlich, E. V. Zenker, Dr. R[udolf] von Lodgmann und Dr. Karl Renner an den Diskussionsabenden über das Thema: Das nationale Problem in Oesterreich. Herausgegeben von der Oesterreichischen Politischen Gesellschaft. Wien – Leipzig: Carl Fromme [1917], 24 S. Koautoren: Rudolf Lodgman von Auen (1877–1962), Josef Redlich (1869–1936), Karl Renner (1879–1950).
Bevölkerungs-Politik und Eherechtsreform von E. V. Zenker. Wien: Verlag des Eherechtsreform-Vereines 1917, 32 S.
Oesterreichische Kriegsziele. Von einem deutsch-österreichischen Reichsratsabgeordneten. Bern: Verlag Ferd. Wyss, Buch- u. Kunsthandlung 1917, 21 S. Anonym erschienen.
Die Voraussetzungen einer demokratischen Wirtschaftstheorie von Ernst Viktor Zenker. Gablonz a. N.: Im Selbstverlage der Halbmonatsschrift »Demokratie« 1921, 68 S.
Kritische Bemerkungen zu dem Programmentwurf der deutschdemokratischen Freiheitspartei von Ernst Viktor Zenker. Gablonz a. N.: Im Selbstverlage der Halbmonatsschrift »Demokratie« 1921, 86 S.
Zur Abstammungsfrage der sumerischen Sprache. [/] Ernst Victor Zenker. [Gablonz a. N.]: [Privatdruck] [1924], 32 S.
Geschichte der chinesischen Philosophie zum ersten Male aus den Quellen dargestellt von E. V. Zenker. Reichenberg: Gebrüder Stiepel G. m. b. H. 1926–1927, 2 Bände:
1. Band: Das klassische Zeitalter bis sur Han-Dynastie (206 v. Ch.). Reichenberg: Gebrüder Stiepel G. m. b. H. 1926, XI. 346 S.
2. Band: Von der Han-Dynastie bis zur Gegenwart. Reichenberg: Gebrüder Stiepel G. m. b. H. 1927, XI, 340 S.
A) Histoire de la philosophie chinoise. Traduction par G[aston] Lepage, ancien attaché à l’Ecole Française d’Extrême-Orient, et Yves Le Lay, professeur au Lycée de Lannion. [/] E.V. Zenker. Paris: Payot 1932 (= Bibliothèque historique.), 527 S. Übersetzer: Yves Le Lay (1888–1965), Gaston Lepage (1871–1946). Französisch: Geschichte der chinesischen Philosophie. Übersetzung durch G. Lepage, ehemaliger Attaché an der École française d’Extrême-Orient.Lessing als Philosoph von Ernst Viktor Zenker. Gablonz an der Neiße: Verlag der »Freien Welt« 1929, 16 S. Sonderdruck aus: Freie Welt (Gablonz), 9. Jg., H. 206, S. 72–79. Betrifft Gotthold Ephraim Lessing (1729–1784).
Das Friedrichswalder Tagebuch aus dem Weltkriege. [/] Ernst Viktor Zenker. [Gablonz an der Neiße]: [Ernst Viktor Zenker] [1930], unpaginiert [100 S.].
Epikur. Sein Leben, seine Lehre und die von ihm erhaltenen Schriften. [/] Ernest Victor Zenker. [Gablonz an der Neiße]: [E. V. Zenker] [1930], 2 Bände:
1. Band: Epikur. Sein Leben, seine Lehre und die von ihm erhaltenen Schriften. 1. [/] Ernest Victor Zenker. [Gablonz an der Neiße]: [Ernst Viktor Zenker] [1930], S. 1–35.
2. Band: Epikur. Sein Leben, seine Lehre und die von ihm erhaltenen Schriften. 2. [/] Ernest Victor Zenker. [Gablonz an der Neiße]: [Ernst Viktor Zenker] [1930], S. 37–76.
Betrifft Epikur ‹Ἐπίκουρος› (341–270 v. Chr.).Können wir Deutsche noch Christen sein? [Gablonz an der Neiße]: [Ernst Viktor Zenker] [1930], 56 S. Anonym erschienen.
Lose Gedanken über Erziehung. [/] Ernst Viktor Zenker. [Gablonz an der Neiße]: [Ernst Viktor Zenker] [1930], 51 S.
Der tragische Mensch. Gablonz an der Neiße: Verlag der »Freien Welt« [1932?], 31 S.
G. W. Leibniz und der deutsche Geist von E. V. Zenker. Gablonz a. N.: Verlag der »Freien Welt« 1932, 44 S. Betrifft Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716).
Ein Mann im sterbenden Österreich. Erinnerungen aus meinem Leben. [/] Ernst Viktor Zenker. (Bildnis des Verfassers aus dem Jahre 1919 nach einer Radierung von Emma Löwenstamm.) Reichenberg: Sudetendeutscher Verlag Franz Kraus 1935, 265 S. Illustratorin: Emma Löwenstamm (1879–1941).
Religion und Kultur der Urarier. [/] Ernst Viktor Zenker. Berlin: Verlag Luken & Luken 1935, 181 S.
Persönlichkeit und Gemeinschaft. [/] Viktor Ernst Zenker. Reichenberg: Sudetendeutscher Verlag Franz Kraus [1937], 69 S.
Können wir Deutschen noch Christen sein? Meister Eckhart, Künder deutschen Glaubens. [/] Ernst Viktor Zenker. [Gablonz an der Neiße]: [Ernst Viktor Zenker] [1938], 122 S. Betrifft Meister Eckhart (1260–1328).
Kuan-tse. Das Leben und Wirken eines altchinesischen Staatsmannes von Ernst Viktor Zenker, vorgelegt in der Sitzung vom 25. Mai 1932. Wien – Leipzig: Hölder-Pichler-Tempsky, Kommissions-Verleger der Akademie der Wissenschaften in Wien 1941 (= Akademie der Wissenschaften in Wien. Sitzungsberichte. Philosophisch-historische Klasse. 219. Band. 5.), 32 S. Betrifft Guan Zhong ‹管仲› (720–645 v. Chr.).
Der Taoismus der Frühzeit. Die alt- und gemeinchinesische Weltanschauung von Ernst Viktor Zenker, vorgelegt in der Sitzung am 3. Dezember 1941. Wien – Leipzig: Hölder-Pichler-Tempsky AG, Kommissions-Verleger der Akademie der Wissenschaften in Wien 1943 (= Akademie der Wissenschaften in Wien. Sitzungsberichte. Philosophisch-historische Klasse. 222. Band. 2.), 56 S.
Die Meeresstille. Ein philosophisches Gespräch. [/] Ernst Viktor Zenker. [Friedrichswald]: [Ernst Viktor Zenker] [1944], 29 S.
Flugblätter (Auswahl)
Herrschaftslos-sozialistische Vereinigung geistiger Arbeiter ›Freiheit‹ [/] Geistige Arbeiter und Arbeiterinnen! [Gezeichnet] Der Obmann: E. V. Zenker. [Wien – Klosterneuburg]: [Verlag »Erkenntnis und Befreiung«] [April 1919], unpaginiert (2 S.).
Übersetzer
Alfred Tennyson (1809–1892): Alfred Tennysons Aylmers Feld. Deutsch von Ernst Victor Zenker. Halle a. d. S.: O. Hendel [1893] (= Bibliothek der Gesamtlitteratur des In- und Auslandes. 687.), 32 S. und 1 Porträt. Original: Aylmers Field, in: Enoch Arden & c. Boston 1864.
Zeitungen und Zeitschriften
Freies Blatt. Organ zur Abwehr des Antisemitismus (Wien), 1.–5. Jg. (10. April 1892–28. Juni 1896), Herausgeber und bis Juli 1893 auch Redakteur.
Die sociale Reform. Halbmonatschrift für sociale Wissenschaft, Gesetzgebung und Praxis. Herausgeber Ernst Victor Zenker (Wien), 1. Jg. (1. Jänner 1900–1. Februar 1900), 3 Nummern, Herausgeber.
Der Kämpfer. Radikales Wochenblatt. Herausgeber E. V. Zenker (Wien), 1.–2. Jg. (Juni 1907–8. Februar 1908), 37 Nummern, Herausgeber.
Der Wiederaufbau. Wochenschrift für volkswirtschaftliche, soziale und kulturelle Erneuerung. Chefredakteur: E. V. Zenker
(Wien), 1.–2. Jg. (1918–1919), Chefredakteur.
Demokratie. Eine Halbmonatsschrift für deutsche Kultur. Herausgeber: E. V. Zenker (Reichenberg, ab 1921: Gablonz an der Neiße), 1.–4. Jg. (1920/21–1923[/24]), Nr. 1–84 (1. Juli 1920–1924), Herausgeber. Zur Fortsetzung siehe: Freie Welt. Eine Halbmonatsschrift für deutsche Kultur.
Freie Welt. Eine Halbmonatsschrift für deutsche Kultur. Neue Folge der »Demokratie«. Herausgeber: E.V. Zenker (Gablonz an der Neiße), 4.–18. Jg. (19[23]/24–1937/38), Nr. 85–412 (1924–17. September 1937), Herausgeber. Zum Vorläufer siehe: Demokratie. Eine Halbmonatsschrift für deutsche Kultur.
Postkarten
Berthold Bing (1871–?): Zenker. Wien: Photographisches Atelier Berthold Bing [191?], 1 Postkarte mit Foto und Unterschrift von Ernst Viktor Zenker.
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Adresse(n)
- Postelberg, Böhmen [Postoloprty, Tschechien], Postelberg 185 (Geburtsadresse)
- Wien 1., Krugerstraße 17 (Wohnadresse 1896)
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Autor / Version / Copyleft
Autor: Reinhard Müller
Version: August 2026
Anarchistische Bibliothek | Archiv | Institut für Anarchismusforschung | Wien
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- 1
Vgl. [anonym]: Aus der Internationale des revolutionären Sozialismus und Anarchismus. Es ist erreicht!, in: Wohlstand für Alle (Wien), 3. Jg., Nr. 9 (8. Mai 1910), S. [6], und [Rudolf Großmann alias Pierre Ramus (1882–1942)]: Ein Urteilsspruch, in: ebenda, 3. Jg., Nr. 12 (22. Juni 1910), S. [1].
- 2
Vgl. Ernst Viktor Zenker: Der Anarchismus. Kritische Geschichte der anarchistischen Theorie. Von E. V. Zenker. Jena: Verlag von Gustav Fischer 1895, IX, 258 S.
- 3
Vgl. auch die Korrespondenz von Ernst Viktor Zenker im Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis, Amsterdsam, Nachlass Pierre Ramus, Mappe 150. Übrigens hatte schon 1913 der Wiener Anarchist Karl F. Kocmata (1890–1941) Zenkers Studie »Der Parlamentarismus. Sein Wesen und seine Entwicklung« (1914 [recte 1913]) als ein Buch gewürdigt, »das tatsächlich Stoff genug zu interessanten, nützlichen Erörterungen gibt und von großem Fleiß und ehrlicher Ueberzeugung zeugt«; Karl F[ranz] Kocmata: Der Bankerott des Parlamentarismus, in: »Zukunft!« (Wien), 3. Jg., Nr. 29 (11. Dezember 1913), S. 2–4, hier S. 3.
- 4
Olga Misař (1876–1950), die im Sommer 1919 vorübergehend in der Tschechoslowakei weilte, berichtet, dass sie mit Ernst Viktor Zenker in schönster Harmonie gelebt habe; vgl. Olga Misař: Brief an [Rudolf Großmann alias Pierre Ramus (1882–1942)] in [Klosterneuburg]. [Wien], am 20. August 1919, im Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis, Amsterdam, Nachlass Pierre Ramus, Mappe 150.