Josef Stropnik (1898–1931)

Persönliche Daten
Namensvarianten
genannt: Sepp Stropnik
Geburtsdatum
16. Februar 1898
Sterbedatum
15. September 1931
Sterbeort
Religionsbekenntnis
evangelisch (A. B.), dann konfessionslos
Berufe

Vater: Max Stropnik: Heirat mit:
Mutter: Antonie Stropnik, geborene Mally
Ehe: in Leoben (Steiermark) am 18. November 1923 mit »Mia« bzw. »Mizzi« Maria Stumvoll (Leoben, Steiermark 18. Juni 1904 – Stadt Salzburg, Salzburg 23. Mai 1981): römisch-katholisch, seit 7. Februar 1923 evangelisch (A. B.), seit 3. Juli 1946 wieder römisch-katholisch: Fotografin; Anarchistin; sie heiratete als Witwe in der Stadt Salzburg (Salzburg) standesamtlich am 4. April 1940 und kirchlich am 3. August 1946 den Musiker, Pianisten und Kapellmeister Harry Fischmann
Tochter: Antonia Stumvoll, mit 25. November 1923 legitimierte Stropnik, verheiratete Punz (Leoben, Steiermark 10. Juli 1921 – Stadt Salzburg, Salzburg 16. Februar 1999), römisch-katholisch, seit 7. Februar 1923 evangelisch: Hausfrau
Sohn: Josef Fritz Stropnik (Leoben, Steiermark 21. Jänner 1929 – Leoben, Steiermark 25. Februar 1929): verstorben an allgemeiner Schwäche in Folge einer Frühgeburt

Biographie

Josef Stropnik kam schon in jungen Jahren nach Leoben (Steiermark), wo er seit etwa 1919 als Buchhalter arbeitete. Gemeinsam mit seiner späteren Ehefrau Maria Stropnik (1904–1981) organisierte er 1922 die Ortsgruppe Leoben des »Bundes herrschaftsloser Sozialisten«. Er war auch Mitarbeiter an dessen Zeitung »Erkenntnis und Befreiung« (Wien / Wien – Graz / Graz – Wien – Ludwigshafen / Wien – Graz). Außerdem engagierte er sich in der anarchistischen Freidenker-Bewegung.

Nach dem Tod von Josef Stropnik zog seine Ehefrau in die Stadt Salzburg (Salzburg), wo sie später den Pianisten und Kapellmeister Harry Fischmann heiratete.

  • Leoben, Steiermark, Zeltenschlagstraße 8 (Wohnadresse 1923 bis 1931)
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