Brot und Freiheit

Daten
Untertitel
  • Organ der anarchistischen Föderation [/] Deutscher Sprachkreis
Motto
  • Die Befreiung der Arbeiter muss das Werk der Arbeiter selbst sein.
  • [1]. Jg., Nr. 3 (Oktober 1937): Die Befreiung der Arbeiterklasse muss das Werk der Arbeiter selbst sein.
Umfang

1 Jahrgang mit insgesamt 2 Nummern mit zusammen 16 Seiten

Adressen / Orte / Kartendaten
Erscheinungszeitraum
September 1937–Oktober 1937
Sprache

Deutsch

Beschreibung

Die Zeitung »Brot und Freiheit«, Fortsetzung der »Mitteilungen der anarcho-kommunistische Vereinigung Oesterreichs F. A. Oe.«, war eine anarchistische Zeitung in der Ära des Austrofaschismus (1934–1938). Sie erschien in Graz (Steiermark) 1937 als Untergrundzeitung ohne Ortsangabe. Die Texte der hektographierten Nummern wurden auf einer Schreibmachine getippt. Die im September und Oktober 1937 erschienenen Ausgabe hatten eine Auflage von jeweils rund 150 Stück. Alle Texte sind anonym erschienen und wurden vor dem Hintergrund des so genannten Spanischen Bürgerkriegs verfasst. Publiziert wurde die Zeitung von der Gruppe um Josef Steflitsch (1907–?) und dessen Lebensgefährtin Josefa Kapelari (1908–1980). Im Allgemeinen wird diese Gruppe nach der von ihr herausgegebenen Zeitung unter den Namen »Brot und Freiheit« geführt.

Die Texte wurden von Anna Knödl-Schwab (1898–1976) und Josef Steflitsch in Teamarbeit verfasst, wobei es sich meist nur um Bearbeitungen ihnen zugespielter Texte handelte, die Matritzen wurden von Anna Knödl-Schwab getippt. Josefa Kapelari und Franz Schwab (1920–1945) druckten sie dann in Josefa Kapelaris Wohnung in Graz, Ungergasse 3.

Als Parallelpublikation erschien in Graz 1937 die Untergrundzeitung »Licht«.

  • [Gruppe »Brot und Freiheit«]

[1]. Jg. (1937)

Mitteilungen der anarcho-kommunistische Vereinigung Oesterreichs F. A. Oe.:

  • Nr. [1] (Juli 1937 [recte August 1937]): [8] S.

Brot und Freiheit:

  • Nr. [2] [September 1937]: [8] S.
  • Nr. 3 (Oktober 1937): [8] S.
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