Die Freien Socialisten in der Steiermark, »Neues Leben« (Berlin) und »Der Freie Socialist«. 1897 bis 1902
1897 schien die Bewegung der Unabhängigen Socialisten in der Bedeutungslosigkeit versunken zu sein. In Wien und Graz (Steiermark) hatte man gerade die Affäre um Bruno Wille (1860–1928) überstanden, als ein neuerlicher Rückschlag erfolgte. Man hatte Gustav Landauer (1870–1919) aus Berlin (Preußen [Berlin]) nach Österreich eingeladen. Dieser traf am Abend des 20. August 1897 in Wien ein, wurde aber bereits am nächsten Tag verhaftet, ins Landesgefangenenhaus Wien eingeliefert und anschließend sofort aus Österreich abgeschafft. Landauer hätte am 21. August 1897 in »Swoboda’s Lokalitäten« (Franz Swoboda) in Wien 10., Herzgasse 51, einen Vortrag »Über Produktivgenossenschaften«1und am 22. August 1897 im Gasthaus »zum goldenen Widder« (Peter Helfensdörfer) in Wien 2., Taborstraße 36, den Vortrag »Freiheitlicher Sozialismus« halten und am 23. August 1897 in Graz referieren sollen.
In Graz bestand noch der 1893 gegründete »Arbeiter-Bildungs- und Unterstützungs-Verein«. Hier war vor allem eine Gruppe ehemaliger Kampfgefährten von Johann Risman (1864–1936) und August Krčal (1860–1894) aktiv, die sich nun um die Bäckergehilfen Josef Schmied (1870–?), Anton Notzar (1848–1917) und Anton Schantl (1867–1936) sowie um den Fabrikarbeiter Ferdinand Piantschitsch (1862–1932) scharten. Zu diesem Kreis stießen um 1897 der gelernte Steindrucker und nunmehrige Maschinenmeister Johann Gruber (1874–?) und der Hilfsarbeiter und jetzige Maurergehilfe Franz Prisching (1864–1919). Diese verstanden sich als junge Anarchisten und nannten sich Freie Socialisten. Die beiden propagierten ihre Ideen eines neuen Anarchismus und hatten innerhalb der Grazer Unabhängigen Socialisten rasch Erfolg. Bereits 1899 hieß es: »In der revolutionären, – wollte sagen in der reaktionären Hochburg Graz, geht es gegenwärtig heiß her«.2 Hier, meinte ein Grazer Anarchist, »giebt es gegenwärtig zwei Strömungen und zwar eine proletarische und philosophische, und da es doch unter den Arbeitern auch einige giebt, die nicht nur Anhänger der anarchistischen Theorie allein sind, sondern auch solche, die den Anarchismus begriffen haben, so ist es doch einleuchtend, dass sie nach eigener Initiative handeln, die Sache eben so anpacken, wie es ihnen gut dünkt, unbekümmert darum, das Missfallen Anderer dadurch zu erregen […]. Zum Teufel! Was kümmern uns Andere. ergo [!] brauch [!] sich auch Niemand um uns zu kümmern!«3 »Als Anarchisten haben wir viel zu wenig Zeit, um untereinander zu streiten, denn wir haben Ursache genug unseren Kampf der bestehenden Gesellschaft zu widmen«, meinte Johann Gruber im Februar 1900. »Hm! – – ja, ist eine verteufelte Geschichte der Anarchismus. Erst erziehen sie uns zum selbständigen Denken und Handeln, und – es ist zum rasend werden – hat man dann den Anarchismus seiner Individualität gemäss anders erfasst als unsere „Alten“, dann wird Zeter und Mordio geschrien! Nun, lassen wir es gut sein, eine neue Zeit braucht neue Menschen, und der Anarchismus hat heute seine Kinderschuhe schon ausgezogen. Dass das Einzelnen aus der alten Schule, welche trotz aller revolutionären Gesinnung stark nach Demokratie riecht, nicht einleuchtet, ist mir ganz begreiflich. Also wir haben niemals von Euch ein Schiedsgericht verlangt, wenn Ihr weiser und klüger seid als wir, so ist es doch für Euch gut, wir hingegen haben doch gar kein Verlangen, von Eurer Wahrheit etwas abbekommen zu wollen. Dass die junganarchistische Bewegung lebensfähig ist, beweist sie dadurch, dass sie ohne grosse Gelehrte immer noch am Platze ist«.
Deutlich sichtbar wird der Gegensatz zu den »alten« Anarchisten in der Umdeutung der Propaganda der Tat. »Also unter Propaganda der That verstehen wir heute viemehr [!] dasjenige, dass wir unsere Theorie in uns selbst realisieren.«5Aber man distanzierte sich auch vom damals in Mode gekommenen religiös-urchristlichen Anarchismus. So meinte Franz Prisching, der sich seit seinem zweiundzwanzigsten Lebensjahr als Anarchist verstand: »Von den Menschen, die da sagen: ›Religion‹, unterscheiden wir uns, indem wir sagen: ›Freiheit‹.«6 Dieser Angriff ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass Eugen Heinrich Schmitt die ungarische Ausgabe seiner Zeitung »Ohne Staat« (Budapest), nämlich »Állam nélkül« (Budapest), seit 1899 unter dem Titel »Erőszaknélküliség. Közlöny a Krisztus szellemében« (Gewaltlosigkeit. Organ im Geiste Christi) veröffentlichte. »Ob der Anarchismus in der heutigen Zeit die Gewaltlosigkeit bedeutet, lasse ich dahingestellt, jeder mag als Anarchismus auffassen was er wolle. Andererseits aber hoffe ich, dass sich jeder Anarchist darüber klar ist, dass ein Organ im Geiste Christi, mit Anarchismus nichts gemein hat.«7
Doch auch zwischen den beiden Hauptrepräsentanten gab es gewisse Gegensätze. Franz Prisching bekannte sich uneingeschränkt zu einem auf Selbsterziehung basierenden Individualismus. »Aber behandeln wir einmal die Frage, wie es möglich ist die Lage des arbeitenden Volkes in der heutigen Gesellschaftsordnung zu verbessern. Ich für meinen Theil, glaube überhaupt nicht, dass eine Verbesserung möglich bevor nicht eine totale Veränderung in den untersten Volksschichten platzgreift, und zwar in Bezug auf Denken, Sitte, Moral, Rechtsanschauung u.s.w. Also ich meine dass die geistige Revolution Vorbedingung für die wirkliche Freiheit ist.«8 Und Prisching meinte: »Seine Kinder als Anarchisten zu erziehen, ist ein ganz guter Vorsatz, aber nicht immer durchführbar«.9 Noch bemerkenswerter ist seine Schlussfolgerung: »Kampf und solange Kampf, bis wir siegen oder sterben. Und da ist die Familie das grösste Hindernis, darum Anarchisten, werdet keine Familienväter, verwendet Eure Liebe zur Befreiung Aller, statt sich nur dem rein sinnlichen Genuss hinzugeben.«10
Johann Gruber wiederum propagierte zwar auch den Individualismus, setzte wirtschaftlich auf den kommunistischen Anarchismus. »So manchem dürfte es wunderlich erscheinen, wenn man als Individualist kommunistische Grundsätze verteidigt! Mir liegt an dem Namen garnichts und es ist mir auch völlig gleichgiltig, ob man mich so oder so nennt. Um es so kurz als möglich zu machen, will ich gleich sagen, warum ich mich Individualist nenne und was ich unter Individualismus verstehe! Individualist bin ich deshalb, weil ich vollständig jeder Herrschaft, wie sie sich auch nennen möge, entbehren kann und dieselbe als eine höchst überflüssige und unangenehme Last empfinde. – Des Weiteren, weil ich die mir aufgedrungenen Pflichten nicht für bindend halte. Meine Pflicht ist dasjenige, wozu ich freiwillig meine Zustimmung gebe.«11 »Wir können heute noch nicht sagen, dass der Kommunismus der Freiheit des Individuums gefährlich sei, ausser, wenn das betreffende Individuum Herrschgelüste zeigt und diese Gelüste auch praktizieren will. Nun, da ist es aber beim Individualismus um kein Haar besser – !«12 »[…] um zu Ende zu kommen, sei noch kurz gesagt, wenn Menschen zur Freiheit gelangen wollen, so ist es unbedingt notwendig, dass sie sich selbst beherrschen lernen, dass alle Ursachen zum Verbrechen verschwinden, Und diese Ursachen wurzeln in der heutigen Gesellschaftsform. […] Aber gerade weil wir die Freiheit, die individuelle Freiheit lieben, weil wir bei einer geringen Anzahl von Stunden das herstellen wollen, was zur Erhaltung des Einzelnen wie der Gesamtheit nötig ist, weil wir eine kommunistische Produktionsweise als ergiebiger betrachten, deswegen ziehe ich in der Anarchie den Kommunismus dem Individualismus vor.«13
Noch deutlicher formulierte es ein anderer Grazer Anarchist: »Wir streben als Anarchisten eine gesellschaftliche freie Organisation an, in welcher sich die Produktion und Konsumtion kommunistisch vollzieht und sich Berufsgruppen vereinigen, die auf Basis eines freien Vertrages produzieren und auf der Grundlage des freien Genussrechtes sie soziale Gerechtigkeit fixieren. […] Zu einer Gewaltthat oder zur Revolution reizen daher weniger wir, noch irgend eine andere Bewegung, sondern was stets den zündenden Funken in die grossen indifferenten Massen wirft und den langverhaltenen Grimm endlich zum Ausbruche bringen lässt, ist einzig und allein das – Elend, das durch die unersättliche Gier gewisser Stände entstanden ist. Wir Anarchisten stellen es uns daher zur Aufgabe, die grosse Masse zum Selbstdenken zu bilden, sie auf ihre Stärke und Macht aufmerksam zu machen«.14 Dabei setzte er auf zwei wesentliche Triebe: »Der revolutionäre Gedanke, die Unzufriedenheit, […] sind die Triebe, die alle Kultur, alle Civilisation erzeugt und bis zur heutigen Blüte gebracht haben.«15 Und folgerichtig forderte er abschließend: »Es lebe die Unzufriedenheit!«16
Trotz unterschiedlicher Sichtweisen und mancher Gegensätzlichkeiten stand der solidarische Kampf im Mittelpunkt der Grazer Anarchisten, wie auch der Aufruf zum 1. Mai 1900 zeigt: »[…] thun wir unser Möglichstes, damit der ganze Sumpf von der Sonne der Erkenntnis ausgetrocknet wird, dann werden wir bald unter dem Baume der Freiheit den I. Völkermai feiern.«17Tatsächlich schien es so, als würde die Bewegung wieder Fuß fassen. Mit Johann Gruber und Franz Prisching hatten die Anarchisten zwar wieder schreibende Agitatoren, doch fehlten nach wie vor gute Redner und finanzielle Mittel. So mussten die Grazer Anarchisten in ihrem Schreiben vom 24. Mai 1900 – veröffentlicht in der Zeitung »Neues Leben« (Berlin) vom 14. Juni 1900 – die Teilnahme am Internationalen Anarchisten-Kongress in Paris (Frankreich) absagen – einfach, weil sie die Reisekosten nicht aufbringen konnten. Vor allem aber fehlte eine eigene Zeitung. Mangels eines deutschsprachigen Anarchisten-Organs in Österreich musste man im deutschen Bruderblatt »Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift« (Berlin) publizieren: »Mag man sagen was man wolle, ›Neues Leben‹ hat unter den Arbeitern Oesterreichs wenigstens einige Kampfeslust erweckt«.18Schon am 4. September 1897 erschien Franz Prischings erster Artikel in dieser Zeitung, diesmal noch unter dem Pseudonym »Der Seelenlose«; er war im März 1897 aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten.19Dennoch gab es vereinzelt Zweifel, ob die anarchistische Presse für die Bewegung von Nutzen sein könne. Dazu meinte ein steirischer Anarchist: »Diese Frage ist leicht zu beantworten und zwar verneinend. Wie sollte sie dies können, wenn fast in jeder Nummer den Säumigen ein Wink mit dem Zaunpfahl gegeben werden muss. […] Aber gegenwärtig krankt die Bewegung noch teilweise am Demokratismus, es giebt nämlich Leute, welche Anhänger der anarchistischen Theorie sind und die es nicht begreifen können, dass die anarchistische Bewegung nicht schon eine Massenbewegung ist.«20 Dass die Verbreitung der Zeitung »Neues Leben« (Berlin) nicht ungefährlich war. mussten drei Grazer Anarchisten erfahren. Der Maurergehilfe und spätere Elektromonteur Mathias Trabi (1884–1950) und sein Berufskollege Anton Geigl wurden am 30. September 1898 wegen Verbreitung dieser Zeitung in Graz verhaftet worden. Bei Franz Prisching wurde lediglich eine Hausdurchsuchung durchgeführt, wobei seine Briefmarkensammlung und einige Druckwerke beschlagnahmt wurden. Am 16. November 1898 fand in Graz der Prozess gegen Anton Geigl, Franz Prisching und Mathias Trabi wegen Verteilung von Flugschriften statt. Geigl wurde freigesprochen, Trabi erhielt fünf Tage, Prisching, der sich selbst verteidigte, vierzehn Tage Arrest. Dennoch arbeitete Mathias Trabi mangels eines deutschsprachigen anarchistischen Organs an der Zeitung »Neues Leben« (Berlin) weiterhin mit.21
Trotz aller Bedenken gaben der Maurergehilfe und spätere Elektromonteur Mathias Trabi (1884–1950) und Franz Prisching 1900 je eine Nummer zweier hektografierter Zeitschriften heraus: im Februar 1900 »Neue Freiheit. Internationales Organ der Anarchisten deutscher Zunge« (Graz), 4 Seiten – oft als »Junge Freiheit« zitiert, und im März 1900 »Der freie Gedanke. Organ zur Verbreitung freiheitlicher Ideen« (Graz), 8 Seiten, beide ohne Angabe des Erscheinungsorts und Erscheinungsjahrs, was auf die Angst der Herausgeber vor behördlicher Verfolgung schließen lässt.22
Nach diesen gescheiterten Versuchen unternahmen Johann Gruber und Franz Prisching ausgedehnte Propagandareisen durch Österreich und suchten auch Kontakt zu den deutschsprachigen Anarchisten Böhmens. Dort verfasste der Hausmeister und Gewerkschaftsfunktionär Johann Douda (1871–1937) aus Turn (Böhmen [Trnovany, Tschechien]) im April 1901 einen Aufruf zur Gründung einer deutschsprachigen anarchistischen Zeitung, veröffentlicht in der Zeitung »Neues Leben« (Berlin).23 Tatsächlich erschien am 8. November 1901 die erste Nummer der vierzehntägig erscheinenden Zeitung »Der Freie Socialist. Parteiloses Organ für geistige und wirthschaftliche Befreiung des Proletariats« (Brüx [Most]). Herausgeber und verantwortlicher Schriftleiter war Johann Pöschl. Da dieser in seinen Funktionen als unfähig erachtet wurde, wurde in einer geheimen Sitzung in Brüx (Böhmen [Most, Tschechien]) am 17. November 1901 beschlossen, die Zeitung nach Graz zu verlegen. Schon im Dezember wurde die Redaktion in Graz eröffnet, wo die Nummern 2 bis 5 (2. Jänner 1902 bis 20. März 1902) erschienen. Herausgeber waren nun der Schmied Johann Pischetz (1871–?) und der Tischlergehilfe Georg Kreiner (1877–1945), verantwortlicher Schriftleiter war Johann Gruber, Administratorin dessen Lebensgefährtin Maria Muster (1876–?). Vorbild dieser Arbeiterzeitung war zweifellos die Zeitung »Neues Leben« (Berlin), aus der auch zahlreiche Artikel übernommen wurden. Fast alle Artikel erschienen anonym.24
Nach einer im Februar bei Johann Gruber durchgeführten Hausdurchsuchung, die zur Beschlagnahme anarchistischer Literatur führte, und nachdem alle Nummern der übrigens immer in Schlan (Böhmen [Slaný, Tschechien]) von Franz Neubert gedruckten Zeitung beschlagnahmt worden waren, beschloss man, das Zeitungsunternehmen angesichts der behördlichen Verfolgung »freiwillig« einzustellen. Stattdessen versuchten die Grazer Anarchisten mit Unterstützung der anarchistischen Zeitschrift »Freiheit« (New York) einen Broschürenfonds zu gründen, doch kamen nicht einmal die Mittel für eine Broschüre zustande. Als Johann Gruber am 1. Oktober 1903 zusammen mit drei anderen Genossen über Genua ‹Genova› (Italien) nach Brasilien abreiste, um sich in der der Siedlung »Colônia Cosmos« in der Município de Joinville (Santa Catarina, Brasilien) anzusiedeln, fanden die steirischen Reorganisationsversuche einer anarchistischen Bewegung ihr Ende.
Zurück blieb der rege Agitator Franz Prisching. Seine weltanschauliche Karriere mag kennzeichnend für diese Epoche sein: vom Sozialdemokraten zum Unabhängigen Socialisten, vom Freien Socialisten zum sozialistischen beziehungsweise kommunistischen Anarchisten, der sich zunächst um eine organisierte Bewegung bemühte, schließlich zum Individualanarchisten mit tolstoischer Prägung, der wesentliche Teile alternativer Bewegungen wie Vegetarismus, Abstinenzlertum, Antivivisektionismus, Tierschutz, Nacktkörperkultur, antiautoritäre Pädagogik, Antimilitarismus, Landkommunen- und Siedlungsbewegung zu integrieren suchte. So wurde Franz Prisching zu einer der interessantesten Persönlichkeiten des deutschsprachigen Anarchismus in Österreich am Beginn des 20. Jahrhunderts.
Autor: Reinhard Müller
Version: Februar 2026
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Daten
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Statt Gustav Landauer (1870–1919) referierten dann Eugen Heinrich Schmitt (1851–1916) und Stefan Grossmann (1875–1935).
- 2
M. T. [d. i. Mathias Trabi (1884–1950)]: Graz, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 3. Jg., Nr. 28 (12. August 1899), S. 152.
- 3
Ein Grazer Anarchist«: Etwas aus der Freiheit, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 3. Jg., Nr. 44 (2. Dezember 1899), S. 220.
- 5
»Nero« [d. i. Johann Gruber (1874–?)]: Propaganda der That!, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 4. Jg., Nr. 13 (31. März 1900), S. 55.
- 6
»Mars« [d. i. Franz Prisching (1864–1919)]: »Religion und Freiheit.«, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 3. Jg., Nr. 37 (14. Oktober 1899), S. 188–189, hier S. 189.
- 7
Ein Steiermärker: Im Zeichen des Krebses!, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 3. Jg., Nr. 6 (18. Februar 1899), S. 32; vgl. dazu auch [anonym]: Betrachtungen über Artikel in No. 6. Das Zeichen des Krebses, in: ebenda, 3. Jg., Nr. 7 (25. Februar 1899), S. 39–40, und »Mars« [d. i. Franz Prisching (1864–1919)]: An die Redaktion des Blattes »Ohne Gewalt!«, in: ebenda, 3. Jg., Nr. 8 (11. März 1899), S. 46.
- 8
»Mars.« [d. i. Franz Prisching (1864–1919)]: Eine schwierige Frage, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 3. Jg., Nr. 42 (18. November 1899), S. 210.
- 9
»Mars.« [d. i. Franz Prisching (1864–1919)]: Eine schwierige Frage, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 3. Jg., Nr. 42 (18. November 1899), S. 210.
- 10
»Mars.« [d. i. Franz Prisching (1864–1919)]: Eine schwierige Frage, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 3. Jg., Nr. 42 (18. November 1899), S. 210.
- 11
Nero [d. i. Johann Gruber (1874–?)]: Kommunismus – Individualismus, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 4. Jg., Nr. 14 (7. April 1900), S. 58–59, hier S. 58.
- 12
Nero [d. i. Johann Gruber (1874–?)]: Kommunismus – Individualismus, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 4. Jg., Nr. 14 (7. April 1900), S. 58–59, hier S. 59.
- 13
Nero [d. i. Johann Gruber (1874–?)]: Kommunismus – Individualismus, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 4. Jg., Nr. 14 (7. April 1900), S. 58–59, hier S. 59.
- 14
Albertus [Pseudonym]: Unser Bekenntnis, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 4. Jg., Nr. 18 (5. Mai 1900), S. 76.
- 15
Albertus [Pseudonym]: Unzufriedenheit – Revolution, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 4. Jg., Nr. 19 (12. Mai 1900), S. 80–81, hier S. 80.
- 16
Albertus [Pseudonym]: Unzufriedenheit – Revolution, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 4. Jg., Nr. 19 (12. Mai 1900), S. 80–81, hier S. 81.
- 17
»Nero« [d. i. Johann Gruber (1874–?)]: Der 1. Mai 1900, in: Neues Leben . Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 4. Jg., Nr. 17 (28. April 1900), S. 70–71, hier S. 71.
- 18
»Ein Grazer Anarchist.«: Etwas aus der Freiheit, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 3. Jg., Nr. 44 (2. Dezember 1899), S. 220.
- 19
Vgl. Der Seelenlose [d. i. Franz Prisching (1864–1919)]: Proletarischer Anarchismus, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 1. Jg., Nr. 14 (4. September 1897), S. 83. In dieser Zeitung veröffentlichte übrigens auch der im Jänner 1895 aus dem politischen Bezirk Graz Umgebung für immer ausgewiesene Handlungsgehilfe und Journalist Samuel David Friedländer (1865–1942); vgl. S. D. F. [d. i. Samuel David Friedländer]: Märtyrer der Freiheit, in: ebenda, 1. Jg., Nr. 16 (18. September 1897), S. 95–96.
- 20
»a dummer Steier« [!]: Kann unsere Presse ihre Aufgabe erfüllen? Graz, in: Neues Leben. Anarchistisch-sozialistische Wochenschrift (Berlin), 3. Jg., Nr. 34 (23. September 1899), S. 177.
- 21
Vgl. den programmatischen Artikel von M. T. [d. i. Mathias Trabi (1884–1950)]: Betrachtungen, in: Neues Leben (Berlin), 4. Jg., Nr. 29 (28. Juli 1900), S. 121, und 4. Jg., Nr. 30 (4. August 1900), S. 123–128.
- 22
Zur Datierung vgl. Die socialdemokratische und anarchistische Bewegung im Jahre 1900. Wien: Druck der kaiserlich-königlichen Hof- und Staatsdruckerei 1901, S. 215, und Max Nettlau (1865–1944): Anarchisten und Syndikalisten. Teil 1. Der französische Syndikalismus bis 1909 – Der Anarchismus in Deutschland und Russland bis 1914 – Die kleineren Bewegungen in Europa und Asien. Vaduz: Topos Verlag 1984 (= Max Nettlau: Geschichte der Anarchie. Herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis, Amsterdam. V.), S. 282; Nettlau datierte hier die Zeitungen auf 1898 oder 1899. Für die Zeitschriften, die Nettlau offensichtlich im Original zur Verfügung standen, konnten keine Belegexemplare gefunden werden.
- 23
Vgl. Johann Douda (1871–1937): Achtung! Genossen Oesterreichs!, in: Neues Leben (Berlin), 5. Jg., Nr. 15 (13. April 1901), S. 75–76.
- 24
Von namentlich gezeichneten anarchistischen Autoren erschienen lediglich Artikel von Ferdinand Domela Nieuwenhuis (1846–1919), Robert Heymann (1879–1946) und Pjotr Alexejewitsch Kropotkin ‹Пётр Алексеевич Кропоткин› (1842–1921).