Juristen, Soziologen, Ökonomen, Philosophen, Literaturwissenschaftler
Anarchismus und die Wissenschaft in Österreich an der Wende zum 20. Jahrhundert
Schon vor Ernst Viktor Zenkers (1865–1946) wegweisendem Buch »Der Anarchismus«1 von 1895 befassten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit diesem Thema. Allerdings interessierten sie sich mehr für einzelne Anarchisten oder lediglich für Teilaspekte der anarchistischen Theorien oder Bewegungen. Es waren zunächst vor allem juristische Arbeiten, die sich entweder konkret mit dem Problem einer eigenen Anarchistengesetzgebung oder allgemein mit der Verteidigung des staatlichen Gewaltmonopols gegenüber den anarchistischen Bestrebungen und Bewegungen beschäftigten. Dass man mit diesem Thema Aufsehen erregen konnte, zeigt die Antrittsrede von Edmund Bernatzik (1854–1919) an der Universität Wien am 18. Oktober 1894. Der ordentliche Professor für Allgemeines und Österreichisches Staatsrecht sowie für Verwaltungslehre und Österreichisches Verwaltungsrecht referierte nämlich zum Thema »Anarchismus«. »Zum Gegenstand einer Antrittsvorlesung«, leitete er ein, »macht man gewöhnlich programmatische Erörterungen über den Begriff oder die Bedeutung und den Wert der Disciplin, welche man zu lehren berufen ist oder über die Methode, welche man einzuschlagen beabsichtigt. Ich ziehe es vor, ein ganz konkretes Thema zu besprechen, das einem ebenso großen aktuellen politischen als theoretischen Interesse begegnen dürfte, und dessen Wahl dennoch auch jenen beiden Gesichtspunkten Rechnung trägt, indem es meine Stellung zu den Grundproblemen der Politik und des Staatsrechtes markiert.«2 Dem folgte eine Verteidigung des Staats und seines Gewaltmonopols im Allgemeinen und gegenüber dem Anarchismus im Besonderen. Gerade die juristischen Anarchismusstudien befassten sich fast ausschließlich mit der terroristischen Richtung. Selbst der durch die Studie Ernst Viktor Zenkers eröffnete weite Horizont konnte zumindest im akademischen Bereich wenig daran ändern. Typische Beispiele für diese universitäre Engstirnigkeit sind die Arbeiten des damaligen Privatdozenten und späteren Ordinarius des Österreichischen Strafrechts und Strafprozessrechts Adolf Lenz (1868–1959)3 sowie des ordentlichen Universitätsprofessors des Straf- und Völkerrechts und der Rechtsphilosophie Heinrich Lammasch (1853–1920), übrigens 1918 letzter Ministerpräsident der österreichisch-ungarischen Monarchie.4 Umso bemerkenswerter ist die differenzierte Darstellung des späteren ersten Universitätsdozenten der Rechtswissenschaften an der neu gegründeten Deutsch-Chinesischen Hochschule in Tsingtau (Deutsches Schutzgebiet Kiautschou [Qingdao ‹青岛›, China]), des Wiener Juristen Harald Gutherz (1880–1912), der ein auf individueller Gewalt – im Gegensatz zur kollektiven Gewalt des Staats – beruhendes anarchistisches Strafrechtssystem herauszuarbeiten versuchte.5
Auch für Vertreter anderer Wissenschaftsdisziplinen blieb der strafrechtliche Aspekt des Anarchismus das zentrale Thema. Dabei kam man durchaus zu gegensätzlichen Positionen. So wandte sich der Begründer der Kriminologie als eigener wissenschaftlicher Disziplin Hans Gross (1847–1915) gegen die vor allem auf harte und härteste Sanktionen abzielenden Studien der Juristen. Er deutete anarchistische Attentäter psychologisch als verkappte Selbstmörder: »Das Ergebniss des Gesagten kann banal dahin zusammengefasst werden: man thue den anarchistischen Selbstmordcandidaten nicht den Gefallen, ihnen beim Selbstmorde behülflich zu sein und ihnen auch noch die gewünschte Glorification beizustellen, d. h.: will man sich nicht ermannen, die Todesstrafe ganz abzuschaffen, so scheide man sie für anarchistische Thaten aus.«6 Dieser Ansicht schloss sich aus der Sicht eines prinzipiellen Gegners der Todesstrafe auch der spätere Wiener Hof- und Gerichtsadvokat Ernst Lohsing (1878–1942) an.7 Hans Gross beschäftigte sich nicht von ungefähr mit dem Anarchismus: Sein Sohn Otto Gross (1877–1920), dessen Entmündigung der Vater später durchsetzte, zählte zu den bekannten Anarchisten in Deutschland.
Ein anderer berühmter Professor der Universität Graz (Steiermark), der ebenfalls Probleme mit seinem Sohn hatte, war der Soziologe Ludwig Gumplowicz (1838–1909), einer der Ahnherrn der Soziologie. Später berief sich ein renommierter österreichischer Anarchist auf ihn als Lehrer, nämlich Rudolf Großmann alias Pierre Ramus (1882–1942): »Kein Gelehrter hat mich in meiner Weltanschauung mehr bestärkt, als einer der bedeutendsten Soziologen und Professoren des österreichischen Staates. Ich meine Prof. Dr. Ludwig Gumplowicz, dessen Werk ›Rechtsstaat und Sozialismus‹ (Verlag der Wagnerschen Universitäts-Buchhandlung in Innsbruck, 1881) mir eine Art Offenbarung wurde. Ich bin allerdings zu anderen Schlußfolgerungen gelangt als er, aber seine Grundlagen der Soziologie […] dienen mir stets als Begründung meiner eigenen Anschauungen.«8 Auf die anarchistische Phase des Sohnes von Ludwig Gumplowicz, Ladislaus Gumplowicz (1869–1942), wurde bereits an anderer Stelle eingegangen.9 Gerade auf dem Höhepunkt von dessen anarchistischer Karriere veröffentlichte Ludwig Gumplowicz einen Artikel über die Berliner Anarchisten, wobei es sich eigentlich ausschließlich um eine Studie über Bruno Wille (1860–1928) handelt.10 Erst später beschäftigte er sich auch mit der Theorie des Anarchismus.11 Dies tat er jedoch nicht aus soziologischem Blickwinkel; es war eine der damals bereits üblichen Abhandlungen über den Anarchismus im Rahmen der Staatslehre. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert behandelte fast jedes Lehrbuch der Staatstheorie den Anarchismus, aber selbst ein renommierter Wissenschaftler wie Anton Menger (1841–1906), damals bereits emeritierter ordentlicher Universitätsprofessor des Österreichischen Zivilprozessrechts, vermochte diesem Thema keine originelle Sichtweisen abzugewinnen.12 Wirklich bemerkenswert ist lediglich ein Lexikonartikel von Carl Grünberg (1861–1940), der von 1881 mit Unterbrechung bis 1919 in Wien lebte, wo er seit 1894 Privatdozent der Politischen Ökonomie und seit 1909 ordentlicher Universitätsprofessor der Nationalökonomie sowie von 1919 bis 1924 der Politischen Ökonomie und Volkswirtschaftspolitik an der Universität Graz (Steiermark) war. Dessen Artikel ist auch deshalb interessant, weil er in den 1970er-Jahren auch von der Anarcho-Bewegung wiederentdeckt wurde.13
Auffällig ist, dass selbst die Veröffentlichungen von Wissenschaftlern vielfach bloßen Agitationscharakter hatten. Typisch dafür sind das aus sozialdemokratischer Sicht verfasste Buch des deutschen volkswirtschaftlichen Publizisten Franz Ludwig (1868–1927)14 und die aus katholischem Blickwinkel geschriebene Broschüre des Priesters, Politikers und Soziologen Rudolf Horský (1852–1926).15 Eine Mischung aus katholischer Propaganda und Wissenschaft zeichnet die Artikelserie des jesuitischen Theologen, Philosophen und Pädagogen Stanislaus von Dunin-Borkowski (1864–1934) aus.16 Generell kann zur nicht-anarchistischen Literatur über den Anarchismus festgestellt werden, dass deren Produktion in Österreich ungleich geringer war als in den deutschen Staaten; dies gilt für wissenschaftliche Studien ebenso wie für reine Propagandaschriften wie beispielsweise die Kampfschriften des Wiener Tischlers Adolf Kleinmann (1842–1898),17 des deutschnationalen Dr. Wagner18 oder des katholischen Publizisten A. Wenk.19
Anarchisten und die Wissenschaft in Österreich an der Wende zum 20. Jahrhundert
Es gab in Österreich natürlich auch Literatur zu einzelnen Anarchisten. Diese war vor allem von Empörungsschriften jenseits aller Wissenschaftlichkeit gegen anarchistische Attentäter geprägt. Beispiele dieser Art sind etwa die Schriften des monarchistisch-konservativen Publizisten Georg Maria Graf Vandalin-Mniszech (1867–1930) gegen den Mörder des Präsidenten der französischen Republik Sadi Carnot (1837–1894), den Bäckergehilfen Sante Caserio (1873–1894),20 und gegen den Mörder von König Umberto I. di Savoia (1844–1900), den Weber Gaetano Bresci (1869–1901),21oder die Parodie des Wiener Bankbeamten und Schriftstellers Alexander Weigl (1858–1916) auf den guillotinierten Anarchisten Ravachol (1859–1892).22 Unzählig ist natürlich die Literatur über den Anarchisten Luigi Lucheni (1873–1910), der Elisabeth von Österreich (1837–1898), Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, ermordete, worüber bereits an anderer Stelle berichtet wurde.23 Aber auch die internationales Aufsehen erregende Hinrichtung des anarchistischen Pädagogen Francisco Ferrer (1859–1909) fand in Österreich in einigen Broschüren Niederschlag, insbesondere in Böhmen: So empörte sich der Sozialdemokrat Emanuel Škatula (1878–1966) – der in vielem mit dem Anarchismus übereinstimmte – über diesen staatlich angeordneten Mord,24 während der katholische Publizist K. Geiringer in Ferrer eine führende Persönlichkeit einer internationalen Verschwörung aus Freimaurern, Anarchisten und Juden sah.25 Und in Galizien befasste sich beispielsweise der ordentliche Universitätsprofessor der Politischen Ökonomie und Statistik Włodzimierz Czerkawski (1866–1913) mit dem Fall Ferrer.26 Anarchismus, Anarchistinnen und Anarchisten waren eben ein beliebtes Thema, wie etwa die obskure Broschüre des Budapester Privatbeamten und Kaufmanns Nándor Sír ifj.27 beweist, oder die vom Arzt und Homöopathen Christoph Hartung von Hartungen (1849–1917) herausgegebene Zeitung »Der Anti-Anarchist« (Riva).28
Doch zurück zur wissenschaftlichen Literatur. Anarchisten und erst recht Anarchistinnen waren in Österreich nur selten Gegenstand der Forschung.29
Im Zentrum stand eindeutig Lew Nikolajewitsch Tolstoi (1828–1910), allerdings nicht als Anarchist, sondern im Allgemeinen nur als Schriftsteller. Aus der umfangreichen Literatur sei nur auf die Studien des katholischen Theologen, Hochschullehrers sowie kaiserlichen Hof- und Burgpfarrers Ernst Seydl (1872–1952),30 der sozialistischen Lehrerin und Publizistin Anna Schapire-Neurath (1877–1911)31 – erste Ehefrau des Nationalökonomen, Soziologen und Philosophen Otto Neurath (1882–1945) – und des österreichischen Dichters Awrum Halbert (1881–1965) hingewiesen.32 Natürlich gab es auch eher obskure, sich wissenschaftlich ausgebende Publikationen, wie jene des Arztes und Sexualwissenschaftlers Victor G. Vecki (1857–1938).33 Für den Anarchismus ist lediglich die Dissertation des späteren Zensors religiöser Schriften der Erzdiözese Lemberg (Galizien und Lodomerien [Lwiw ‹Львів›, Ukraine]) Antoni Ratuszny (1877–1934) interessant, der einen Vergleich zwischen Tolstoi und Pierre-Joseph Proudhon (1809–1865) anstellte.34 Was Proudhon und auch Michail Alexandrowitsch Bakunin (1814–1876) betrifft, sei auf die in Wien erschienenen Feuilletons des im Exil in London (England) lebenden deutschen 1848er-Revolutionärs Karl Blind (1826–1907) hingewiesen.35 Bemerkenswert ist noch die Studie des Wiener Philosophen und späteren außerordentlichen Universitätsprofessors der Philosophie und Psychologie Josef Clemens Kreibig (1863–1917) über Pjotr Alexejewitsch Kropotkin (1842–1921).36 Außerdem erschienen in Österreich die interessanten Broschüren des deutschen Realschullehrers und Geografen Wilhelm Wolkenhauer (1845–1922) – allerdings nur – über den Geografen Élisée Reclus (1830–1905)37 und des französischen Hochschullehrers, Sozial- und Wissenschaftshistoriker Georges Blondel (1856–1948) über den Anarchosyndikalismus.38
Auf deutlich größeres Interesse stieß der Individualanarchismus. Eine bemerkenswerte, wenngleich ablehnende Studie lieferte dazu der Wiener außerordentliche Universitätsprofessor der Nationalökonomie sowie Reichsrats- und niederösterreichische Landtagsabgeordnete Gustav Groß (1856–1935).39 Im Mittelpunkt stand hierbei Max Stirner (1806–1856), wie beispielsweise der Aufsatz des ordentlichen Universitätsprofessors der Philosophie Friedrich Jodl (1849–1914) zeigt.40 Hervorzuheben sind zudem zwei Dissertationen an der Universität Wien: jene von Vojmir Jelušić, der später unter dem Namen Mirko Jelusich (1886–1969) als ein die nationalsozialistische Ideologie propagierender Schriftsteller bekannt wurde,41 und jene der Kunstkritikerin Aurelie Polturak (1892–1943).42 Schließlich sei noch auf die Studie des Wiener Rechtsanwalts und Publizisten Max Messer (1875–1930) verwiesen.43 Eine besondere Bedeutung für Österreich hatte, wie in einem eigenen Exkurs skizziert, der Versuch des Austromarxisten Max Adler (1873–1937), Max Stirner dem Marxismus einzuverleiben.44
Autor: Reinhard Müller
Version: August 2026
Anarchistische Bibliothek | Archiv | Institut für Anarchismusforschung | Wien
Copyleft
Daten
- 1
Vgl. E[rnst] V[iktor] Zenker (1865–1946): Der Anarchismus. Kritische Geschichte der anarchistischen Theorie. Von E. V. Zenker. Jena: Verlag von Gustav Fischer 1895, XIII, 258 S.; siehe das Kapitel: Der Pionier Ernst Viktor Zenker (1865–1946). An dieser Stelle sei auf die Studie des Juristen und Schriftstellers František Herman (1871–1949) hingewiesen; sie ist für diese Zeit durchaus bemerkenswert, inhaltlich distanziert und ideologisch ablehnend, aber sachlich um Objektivität bemüht; vgl. Frant[išek] Herman: Anarchisté a jejich učení. Napsal JUDr. Frant. Herman. V Praze [Praha]: Cyrillo-Methodějská knihtiskárna a naklad. V. Kotrba. Nákladem vlastiním [1900], 293 S. Tschechisch: Die Anarchisten und ihre Lehre. Gleichsam als Gegenstück sei hier die im Kronland Galizien und Lodomerien erschienene Schrift, eher Kampfschrift, des polnischen Schriftstellers und Publizisten Wacław Gąsiorowski (1869–1939) genannt; vgl. Wiesław Sclavus [d. i. Wacław Gąsiorowski]: Anarchiści. [/] Wiesław Sclavus (autor »Ugodowców« i »Królobójców«). Lwów: Nakładem Księgarnia Polska Bernarda Połonieckiego 1906, 304 S. Polnisch: Die Anarchisten.; Neuauflage: Anarchiści. Wydanie drugie. [/] Wiesław Sclavus. Lwów / Warszawa: Księgarnia Polska Bernarda Połonieckiego / E. Wende i Ska 1907, 265 S.
- 2
[Edmund] Bernatzik (1854–1919): Der Anarchismus. Eine akademische Antrittsrede, in: Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft im Deutschen Reich. Des »Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtspflege des Deutschen Reiches« Neue Folge. Herausgegeben von Gustav Schmoller (Leipzig), 19. Jg. (1895), H. 1, S. 1–20, hier S. 1. Auch als Sonderdruck erschienen; vgl. [Edmund] Bernatzik: Der Anarchismus. Eine akademische Antrittsrede von Dr. Bernatzik. Leipzig: Verlag von Duncker & Humblot 1895, 20 S. Zu einer anarchistischen Reaktion auf diese Antrittsvorlesung vgl. Lucifer [Pseudonym]: Ein Stern der Wissenschaft, in: Die Zukunft. Organ der unabhängigen Socialisten (Wien), 2. Jg., Nr. 23 (2. November 1894), S. 1–2.
- 3
Vgl. Adolf Lenz (1868–1959): Der Anarchismus und das Strafrecht, in: Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft (Berlin), 16. Bd. (1896), H. 1, S. 1–47. Auch als Sonderdruck erschienen; vgl. Adolf Lenz: Der Anarchismus und das Strafrecht von Privatdozent Dr. Adolf Lenz in Wien. Sonderabdruck aus der Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft, Bd. 16, Heft 1. [Berlin]: J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung [1896], 47 S.
- 4
Vgl. [Heinrich] Lammasch (1853–1920): Ueber die Auslieferung wegen anarchistischer Verbrechen, in: Deutsche Juristen-Zeitung. Herausgegeben von P[aul] Laband, M[elchior] Stenglein, H[ermann] Staub (Berlin), 4. Jg. (1899), Nr. 1, S. 5–8.
- 5
Vgl. Harald Gutherz (1880–1912): Die Bejahung der jeweiligen Staats- und Rechtsordnung durch den Anarchismus als Grundlage für die Strafrechtsreformbestrebungen der Anarchisten, in: Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft (Berlin), 27. Bd. (1907), H. 6, S. 704–713.
- 6
H[ans] Gross (1847–1915): Todesstrafe und Anarchisten, in: Archiv für Kriminalanthropologie und Kriminalistik (Leipzig), 7. Bd. (1901), H. 3/4, S. 329–330, hier S. 330.
- 7
Vgl. Ernst Lohsing (1878–1942): Abschaffung der Todesstrafe, in: Archiv für Kriminal-Anthropologie und Kriminalistik (Leipzig), 9. Bd. (1902), H. 1, S. 1–15, mit einer »Anmerkung des Herausgebers« von Hanns [!] Gross (1847–1915). ebenda S. 15–16.
- 8
Rudolf Grossmann (Pierre Ramus) (1882–1942): Gegen Militarismus und Monopol-Eigentum. Verteidigungsrede von Rudolf Grossmann (Pierre Ramus) gehalten am 19. Mai 1914 vor einem Erkenntnissenat des Wiener Landesgerichtes über die Anklage der Beleidigung des Militarismus und der Herabwürdigung der öffentlichen Rechtsbegriffe über das Eigentum. Nach stenogr. Niederschrift von Gustav Seitz. Wien: Verlag »Wohlstand für Alle« 1914, S. 17.
- 9
Siehe das Kapitel: Exkurs: Vinzenz Muchitsch (1873–1942) und Ladislaus Gumplowicz (1869–1942), zwei missratene Anarchisten.
- 10
Vgl. Ludwig Gumplowicz (1838–1909) L’anarchismo dei Berlinesi, in: La Riforma Sociale. Rassegna di scienze sociali e politiche. Diretta da Francesco S[averio] Nitti e Luigi Roux (Torino – Roma), 1. Jg., 2. Bd. (1894), S. 557–563.
- 11
Vgl. Ludwig Gumplowicz (1838–1909): Geschichte der Staatstheorien. [/] Ludwig Gumplowicz. Innsbruck: Verlag der Wagner’schen Universitäts-Buchhandlung 1905. Davon gibt es auch einen Auszug; vgl. Ludwig Gumplowicz: Die Theorie des Anarchismus, in: Österreichische Zeitschrift für Verwaltung. Herausgegeben von Carl Ritter von Jaeger (Wien), 38. Jg., Nr. 7 (16. Februar 1905), S. 27–28. Auch der einzige explizite Schüler von Ludwig Gumplowicz, der österreichische General und autodidaktische Soziologe Gustav Ratzenhofer (1842–1904), befasste sich mit dem Anarchismus, jedoch im Gegensatz zu seinem Lehrer in radikaler Ablehnung dieser Ideen; vgl. Gustav Ratzenhofer: Soziologie. Positive Lehre von den menschlichen Wechselbeziehungen. Von Gustav Ratzenhofer. Aus seinem Nachlasse herausgegeben von seinem Sohne. Mit dem Bildnis des Verfassers. Leipzig: F. A. Brockhaus 1907, S. 158–161 und S. 167.
- 12
Vgl. Anton Menger (1841–1906): Der Anarchismus, in ders.: Neue Staatslehre von Anton Menger. Jena: Verlag von Gustav Fischer 1906, S. 6–15. Vom Vorwort und Buch 1 (Staat und Recht im Allgemeinen) der 2. Auflage (Jena 1904) erschien eine russische Übersetzung; vgl. Антон Менгер: Анархизм, индивидуалистическое и коммунистическое государство. Перевод со 2–го немецкого изд. под ред. К. Л. Оленина. [Одесса]: Книгоиздательство »Демос« 1905 (= Экономическая библиотека. 6.), 62 S. Vgl. auch Anton Menger: Der Anarchismus, in: Neue Freie Presse. Morgenblatt (Wien), [38]. Jg., Nr. 13254 (20. Juli 1901), S. 2–3; über diesen Artikel äußerte sich der französische Schriftsteller und Anarchosyndikalist Pierre Quillard (1864–1912): Une étude nouvelle sur l’anarchisme, in: Les Temps Nouveaux (Paris) 7. Jg., Nr. 15 (10. August 1901), S. 1–2, 7. Jg., Nr. 24 (12. Oktober 1901), S. 1–2, und 7. Jg., Nr. 25 (20. November 1901), S. 1–2 .
- 13
Vgl. Carl Grünberg (1861–1940): Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus. Von Dr. Carl Grünberg, Professor der politischen Oekonomie an der Universität Wien. Sonderabdruck aus dem Wörterbuch der Volkswirtschaftslehre. Jena: Verlag von Gustav Fischer 1897, 103 S. Vgl. auch die Neuausgabe nach der 4. Auflage (Jena 1931–1933) von Henryk Grossmann (1881–1950) / Carl Grünberg (1861–1940): Anarchismus, Bolschewismus, Sozialismus. Aufsätze aus dem »Wörterbuch der Volkswirtschaft«. Herausgegeben von Claudio Pozzoli. Frankfurt am Main: Europäische Verlagsanstalt 1971 (= Arbeiterbewegung. Theorie und Geschichte.), 340 S.
- 14
Vgl. Franz Ludwig (1868–1927): Kommunismus, Anarchismus, Sozialismus. Geschichtliches und Kritisches von Dr. Franz Ludwig. Berlin: Verlag des Reichsverbands gegen die Sozialdemokratie 1908, VI, 199 S.; 2. Auflage ebenda 1908. Hier sei auf die Schrift von Ludwik Kulczycki (1866–1941) hingewiesen, der sich damals gerade vom revolutionären Marxisten zum Reformsozialisten entwickelte; vgl. Ludwik Kulczycki: Anarchizm współczesny. [/] Ludwik Kulczycki. Lwów: Polskie Towarzystwo Nakładowe 1902, XVI, 331 S.; Polnisch: Der zeitgenössische Anarchismus; davon erschien auch eine vom Verfasser überarbeitete Übersetzung: Současný anarchismus. Z polského originálu autorem přepracovaného a doplněného přeložil Jaroslav Kábrle. [/] Ludwik Kulczycki. V Praze [Praha]: Nakladatelství dr. Ant. Hajna 1910 (= Hajnova knihovna děl domácích i cizích. 2.), 534 S., Tschechisch: Der zeitgenössische Anarchismus. Nach dem polnischen Original vom Autor neu bearbeitet und übersetzt von Jaroslav Kábrle.
- 15
Vgl. Rudolf Horsky [!] (1852–1926): Liberalismus, Socialismus, Anarchismus. Geschichtlichsociale Skizze. Deutsch von Adolf Selbicky. (Nach der gleichnamigen Rede des Dr. Rudolf Horsky am Katholikentage zu Brünn.) Warnsdorf: Druck und Verlag v. A. Opitz 1897, 23 S.; Original: Liberalismus, socialismus, anarchismus. Na prvním sjezdu katolíků v Brně přednesl Dr. Rudolf Horský. Praha: Cyrillo-Methodějská knihtiskárna, Kotrba 1894 (= Slova pravdy. Laciné čtení časové. Ročník IV. 16/17.), 32 S. Vgl. auch die Übersetzung von Dr. A. Sch (d. i. Adolf Šelbický; 1869–1959): Der anarchistisch-socialdemokratische Bruderbund. Allen zum Nachdenken von Dr. A. Sch. (Als Substitut dieser Broschüre diente eine Artikelserie über die Beziehungen der Socialdemokratie zur Anarchie von Dr. Rudolf Horsky, veröffentlicht in den »Děl. Nov.« [d. i. Dělnické Noviny].) Wien: Verlag der Buchdruckerei Ambr. Opitz 1901, 32 S.
- 16
Vgl. Stan[islaus] v[on] Dunin-Borkowski (1864–1934): Die Anfänge des gewaltthätigen Anarchismus, in: Stimmen aus Maria-Laach. Katholische Blätter (Freiburg im Breisgau), 56. Bd. (1899), H. 1, S. 26–40; Die Weltanschauung der Anarchisten, in: ebenda, H. 2, S. 172–191; Zur Entwicklungsgeschichte der anarchistischen Ideen, in: ebenda, H. 4, S. 365–388; Die Bekämpfung des Anarchismus, in: 6. Bd. (1899), H. 5, S. 499–521; Die »freien Gesellschaften« der Zukunft in nordamerikanischer Beleuchtung, in: ebenda, 59. Bd. (1900), H. 3, S. 286–300.
- 17
Vgl. Adolf Kleinmann (1842–1898): Anarchismus und Antisemitismus. Wien: Im Verlage des Verfassers 1888, 23 S.
- 18
Vgl. Dr. W[agner]: Der Anarchismus. Eine zeitgemäße Studie. Linz: Verlag der Linzer Montagspost [1894], 37 S.
- 19
Vgl. A. Wenk: Einiges über den Anarchismus. Von Dr. A. Wenk. Klagenfurt: Druck und Verlag der St.-Josef-Vereins-Buchdruckerei [1912] (= Volksaufklärung. Kleine Hand-Bibliothek zur Lehr und Wehr für Freunde der Wahrheit. 156.), 32 S.
- 20
Vgl. [Georg Maria Graf] Vandalin-Mniszech (1867–1930): Halt! Ein Mahnruf am Grabe Carnots von Graf Vandalin Mniszech. Frankfurt am Main: Buchhandl.-Debit: Jaeger’sche Verlagsbuchhandlung 1894, IV, 41 S. Druck: G. Otto's Hof-Buchdruckerei in Darmstadt.
- 21
Vgl. [Georg Maria] Graf Vandalin-Mniszech (1867–1930): Rache für Umberto’s Ermordung. Ein Aufruf zur Bekämpfung des Anarchismus. Von Graf Vandalin-Mniszech. Zürich: Verlag von Caesar Schmidt 1900, 56 S.
- 22
Vgl. Alexander Weigl (1858–1916): Radetzky, Ravachol. [?]: [?] 1893; diese Parodie auf Ravachol ist verzeichnet in: Deutscher Litteratur-Kalender auf das Jahr 1901. Herausgegeben von Joseph Kürschner. Dreiundzwanzigster Jahrgang. Mit zwei Porträts. Leipzig: G. J. Göschensche Verlagshandlung 1901, Sp. 1517.
- 23
Siehe das Kapitel: Die Affäre Luigi Lucheni (1873–1910). Genf 1898
- 24
Vgl. Em[anuel] Škatula (1878–1966): Klerikální hrůzovláda ve Španělích a její nová oběť. Napsal Em. Škatula. V Praze [Praha]: Dělnická knihtiskárna a nakladatelství 1909, 46 S. Tschechisch: Die klerikale Schreckensherrschaft in Spanien und ihr neues Opfer; Neuauflage: Klerikální hrůzovláda ve Španělích a její nová oběť. Chicago: Rovnosť ľudu [1913] (= Slovenská pokroková knižnica. 10.), 68 S.
- 25
Vgl. K. Geiringer [Pseudonym?]: Der Anarchist Ferrer und seine Freunde. Oder: Eine Antwort auf den Ferrerverhimmelungs-Skandal. Herausgegeben auf Veranlassung des Preßvereines für die Diözese Leitmeritz. Von K. Geiringer. Warnsdorf: Verlag v. Ambr. Opitz [1909], 59 S.
- 26
Vgl. Wł[odzimierz] Czerkawski (1866–1913): Sprawa Ferrera. Walka o wolną szkołę w Hiszpanii. [/] Czerkawski Wł. dr., prof. uniw. Kraków: Redakcyi »Przeglądu Powszechnego« 1909 (= Broszury o chwili obecnej. 24.), 22 S. Druck: Druk. W. L. Anczyca i Spółki, Kraków. Polnisch: Die Angelegenheit Ferrer. Der Kampf für eine kostenlose Schule in Spanien.
- 27
Vgl. Nándor Sír ifj.: Az anarchia vége. Pályázö munka a »Nobel-féle díjra«. [/] ifj. Sír Nándor. Budapest: Dobrowsky és Franke 1900, 46 S. Ungarisch: Das Ende der Anarchie. Arbeit zur Antragstellung auf den »Nobel-Preis«.
- 28
Vgl. Der Anti-Anarchist. Erstes österreichisches Organ zur Verbreitung der Moralität, Förderung der Humanität und Bekämpfung des Anarchismus. Herausgegeben von Dr. Christoph v. Hartungen (Riva), 1. Jg. (Januar–Oktober 1902), 10 Nummern.
- 29
Hingewiesen sei hier auf den Maler und Grafiker František Kupka (1871–1957), der unzählige anarchistische Publikationen illustrierte. Er studierte übrigens von 1892 bis 1894 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Zu der in dem hier behandelten Zeitraum erschienenen Literatur vergleiche beispielsweise die Broschüre von Em[anuel] Malík: František Kupka. Umění pravdy a světla. [/] Em. Malik. Praha: nákladem Karla Ločáka, vydav. »Časopisu českeho studentstva« 1907, 16 S. Tschechisch: František Kupka. Die Kunst der Wahrheit und des Lichts.
- 30
Vgl. Ernst Seydl (1872–1952): Leo Nikolajewitsch Tolstois Leben und Lehre von Dr. Ernst Seydl, Professor an der Wiener k. k. Universität. Hamm i. W.: Breer & Thiemann 1904 (= Frankfurter Zeitgemäße Broschüren. Neue Folge. Band 23. 8.), S. 217–248.
- 31
Vgl. Anna Schapire-Neurath (1877–1911): Leo Tolstoi von Anna Schapire-Neurath. Gautsch b. Leipzig: Dietrich 1909 (= Sozialer Fortschritt. 235.), 16 S.
- 32
Vgl. A[wrum] Halbert (1881–1965): Henrik Ibsen und Leo Tolstoi. Eine vergleichende Studie über ihre künstlerischen und kulturellen Einflüsse von A. Halbert. München – Leipzig: Hans-Sachs-Verlag 1912 (= Probleme unserer Zeit. Beiträge zur Geschichte der Gegenwart. 2.), 22 S.
- 33
Vgl. Victor von Gyurkovechky (1857–1938): Warum Tolstoj Liebe verachtet und Ärzte haßt? Von Victor von Gyurkovechky. Wien – Leipzig: Max Merlin 1892, 28 S. Vgl. auch die Broschüre von Simon Schoen: Tolstoi und die Aerzte von Simon Schoen. Wien / Wien – Leipzig: Im Selbstverlage des Verfassers / Kommissions-Verlag von Wilhelm Altmann 1891 [recte 1890], 16 S., in der es um die Erzählung »Die Kreutzersonate« (»Крейцерова соната«) von Lew Nikolajewitsch Tolstoi (1828–1910) geht.
- 34
Vgl. Anton Ratuszny (1877–1934): Tolstoj’s sociale Anschauungen, insbesondere seine Eigentumslehre und ihr Verhaeltniss zur Lehre P. J. Proudhons. Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde von der philosophischen Fakultät der Universität Freiburg in der Schweiz. [/] Anton Ratuszny. Lemberg: Buchdruckerei »Polonia« 1905, 120 S.; zugleich philosophische Dissertation an der Universität Fribourg / Freiburg (Schweiz).
- 35
Vgl. Karl Blind (1826–1907): Väter des Anarchismus. (Persönliche Erinnerungen.), in: Neue Freie Presse. Morgenblatt (Wien), [31]. Jg., Nr. 10562 (19. Januar 1894), S. 1–3, über Michail Alexandrowitsch Bakunin (1814–1876), und Nr. 10556 (13. Januar 1894), S. 1–3, über Pierre-Joseph Proudhon (1809–1865).
- 36
Vgl. Dr. Laurentius [d. i. Josef Clemens Kreibig (1863–1917)]: Krapotkins Morallehre und deren Beziehungen zu Nietzsche. Von Dr. Laurentius. Dresden – Leipzig: E. Pierson’s Verlag 1896, 100 S. 2. Auflage ebenda 1899. Vgl. auch die Studie des Religionslehrers Jenő Gallovich (1871–1914): Krapotkin herceg élete és anarchisztikus rendszere. Szociálpolitikai tanulmány. Napsal Gallovich Jenő. Budapest: Athenaeum Irodalmi és Nyomdai Rt. 1904, 14 S.; Ungarisch: Fürst Kropotkins Leben und sein anarchistisches System. Sozialwissenschaftliche Studie.
- 37
Vgl. W[ilhelm] Wolkenhauer (1845–1922): Élisée Reclus. [Gezeichnet] W. Wolkenhauer. Wien: A. Hartleben [1906], 4 S. Sonderdruck aus: Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik (Wien), 28. Jg., H. 1 (Oktober 1906), S. 36–40. Von Wolkenhauer erschien schon früher ein gleichnamiger Artikel in: Globus (Braunschweig), 65. Bd., Nr. 8 (Februar 1894), S. 227–228.
- 38
Vgl. [Georges Blondel (1856–1948)]: Der Syndikalismus in Frankreich. Ein Vortrag vom 23. März 1909. Wien: Verlag der Gesellschaft österreichischer Volkswirte [1910], 16 S.; anonym erschienen. Sonderdruck aus: Volkswirtschaftliche Wochenschrift von Alexander Dorn (Wien), 27. Jg., Nr. 1337 (12. August 1909), S. 445–448, und 27. Jg., Nr. 1338 (19. August 1909), S. 461–464.
- 39
Vgl. die ausführliche Rezension von G[ustav] Groß (1856–1935): Mackay, John Henry, Die Anarchisten, Culturgemälde aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, Volksausgabe, Berlin, 1893, 282 S., in: Zeitschrift für Volkswirtschaft, Socialpolitik und Verwaltung. Organ der Gesellschaft österreichischer Volkswirte (Prag – Wien – Leipzig), 4. Bd. (1895), S. 177–181.
- 40
Vgl. Friedrich Jodl(1849–1914): Max Stirner und Feuerbach, in: Österreichische Rundschau (Wien), 26. Bd., H. 6 (15. März 1911), S. 420–428; Wiederabdruck in Friedrich Jodl: Vom Lebenswege. Gesammelte Vorträge und Aufsätze von Friedrich Jodl. In zwei Bänden herausgegeben von Wilhelm Börner. Erster Band. Mit einem Bildnis. Stuttgart – Berlin: J. G. Cottasche Buchhandlung Nachfolger 1916, S. 275–286. Hier sei auch auf eine der wenigen Auseinandersetzungen mit Max Stirner und dessen Anarchismus in Ungarn hingewiesen; vgl. Ödön Szilárd: Stirner és bölcselete. Budapest: Deutsch Zsigmond és Társa kiadása 1910, 176 S. Ungarisch: Stirner und seine Philosophie.
- 41
Vgl. Vojmir Jelušić (1886–1969): Stirners Erbe. Eine kritische Betrachtung über das Verhältnis des »Einzigen« zum individualistischen Anarchismus in Deutschland. Wien 1911, 47 Bl., Maschinschrift; philosophische Dissertation an der Universität Wien; als Buch: Stirners Erbe. Eine kritische Betrachtung über das Verhältnis des »Einzigen« zum individualistischen Anarchismus in Deutschland. Herausgegeben und bearbeitet von Kurt W. Fleming. [/] Vojmir Jelušic. Leipzig: Max-Stirner-Archiv 1998 (= Stirneriana. 7.), 47 S.
- 42
Vgl. Aurelie Polturak (1892–1943): Die Philosophie Max Stirners systematisch dargestellt. Wien 1917, 90 Bl., Maschinschrift; philosophische Dissertation an der Universität Wien; als Buch: Die Philosophie Max Stirners systematisch dargestellt. Herausgeber: Kurt W. Fleming. [/] Aurelie Polturak. Leipzig: Max-Stirner-Archiv 1998 (= Stirneriana. 6.), 59 S.
- 43
Vgl. Max Messer (1875–1930):Max Stirner. Mit einem Titelbild von Sascha Schneider. Berlin: Bard, Marquardt & Co. 1907 (= Die Literatur. Sammlung illustrierter Einzeldarstellungen. Herausgegeben von Georg Brandes. 24.), 72 S.; Neuausgabe: Max Stirner. Vorwort von Lis. Poussé. 3 Abbildungen von Sascha Schneider. 2. neubearbeitete Auflage. Herausgeber: Kurt W. Fleming. Leipzig: Max-Stirner-Archiv 1998 (= Stirneriana. 4.), 73 S.
- 44
Siehe das Kapitel: Exkurs: Max Adler (1873–1937) und Max Stirner (1806–1856).